DRK-Ortsverein Treis-Karden
DRK unterstützt Kampf gegen plötzlichen Herztod
Ortsverein Treis-Karden stiftet zwei öffentlich zugängliche Defibrillatoren
Treis-Karden. „Kampf gegen den plötzlichen Herztod!“ Nach diesem Motto hat der DRK-Ortsverein Treis-Karden zwei Defibrillatoren für die Bürger gestiftet. Die beiden Laien-Geräte befinden sich in beheizten Gehäusen außen an der Garage des örtlichen Deutschen Roten Kreuzes (neben dem Feuerwehrgerätehaus) im Ortsteil Treis sowie am Feuerwehrhaus im Ortsteil Karden und sind rund um die Uhr öffentlich zugänglich und einsatzbereit.
„Das Rote Kreuz in Treis-Karden fühlt sich nach wie vor den heimischen Bürgern gegenüber auch aus einer Tradition heraus besonders verpflichtet. Früher waren es die DRK-Unfallhilfsstellen im Ort, heute haben wir uns mit einem für einen Laien wichtigen und wertvollen Hilfsgerät den aktuellen Gegebenheiten der Zeit angepasst“, betonte OV-Vorsitzender Jürgen Claßen im Beisein führender Vertreter aus der Kommunalpolitik, der Feuerwehr und des DRK bei der Vorstellung der Geräte. Er lobte in diesem Zusammenhang die Ortsgemeinde und die frühere Verbandsgemeinde Treis-Karden für die bisherige Unterstützung und stets konstruktive Zusammenarbeit. Er zeigte sich überzeugt davon, dass dies auch mit der neuen VG Cochem so sein werde.
Bei den beiden Geräten handelt es sich um flexibel einsetzbare Geräte, die es auch Personen mit einem minimalen Ausbildungsstand ermöglichen, bei plötzlichem Herzstillstand erfolgreich zu helfen. „Man kann eigentlich nichts falsch machen - nur wenn man nicht hilft“, stellte Ortsbürgermeister Philipp Thönnes fest. Damit sprach er für die kommunale Familie - auch in Anspielung auf die einfache Handhabung der Defis. Er dankte dem DRK für dessen nicht selbstverständliche Initiative und lobte die engagierte, ehrenamtliche Arbeit der DRKler vor Ort. „Täglich können gewöhnliche Menschen wie Du und ich durch den Einsatz eines Defibrillators zu Lebensrettern werden“, erklärte der DRK-Kreisvorsitzende, Dr. Klaus-Peter Balthasar. Seinen kurzen Einblick in die vielfältige Arbeit des Roten Kreuzes verband er mit dem Dank an all diejenigen, die das DRK auf den verschiedensten Ebenen immer wieder aktiv unterstützen.
Die beiden Bereitschaftsmitglieder Jean-Paul Caspers und Niklas Petry zeigten den interessierten Gästen an einer Puppe mit einem Übungsgerät die Einsatzmöglichkeiten eines Defibrillators und wiesen darauf hin, dass die Überlebenschancen ohne Defi mit jeder Minute um sieben bis zehn Prozent sinken.
Natürlich hoffen die Verantwortlichen, dass die beiden Geräte, die frei zugänglich sind, nicht mutwillig beschädigt, zerstört oder gar entwendet werden. Denn sie sollen im Ernstfall Leben retten. Immerhin investierte der DRK-Ortsverein Treis-Karden mehr als 4600 Euro in die Anschaffung und fachgerechte Installation.
