Hörnerklang in der Stiftskirche St. Castor
Ein besonderes Klangerlebnis
Die Jagdmusikfreunde „Wilde Endert“ boten am Christkönigsfest eine Hubertusmesse
Treis-Karden. Die Grande mes se de St. Hubert ist eine Messe, die eigens für Hörner und Orgel komponiert wurde. Am Christkönigsfest führten die acht Akteure der Jagdmusikfreunde „Wilde Endert“ dieses Werk in der Stiftskirche St. Castor im Ortsteil Karden auf. Pastor Hermann-Josef Floeck begrüßte die Musiker unter Hornmeisterin Wilma Wagner herzlich im Gotteshaus. „Es ist schon eine kleine Tradition, dass sie zusammen mit unserem Organisten am letzten Tag des Kirchenjahres eine Hubertusmesse bieten“, sagte der Geistliche. Die acht Parforcehörner traten dann auch mit Kompositionen von Gustave Rochard, Hubert Heinrich und Bearbeitungen von Reinhold Stief in Aktion.
Der harzige Klang dieser Hörner, die ohne Ventil nur mit dem Mund und entsprechender Handbewegung im Schalltrichter gespielt werden, ergab in der Stiftskirche ein besonderes Klangerlebnis. Im Zusammenspiel mit Kantor Sven Scheuren an der berühmten Stumm-Orgel erlebten die Besucher eine feierliche Messe, die als optischen Blickfang die Trophäe eines 20-Enders vor dem Altar hatte. Im Anschluss bewies die „Wilde Endert“ noch auf der Linde, dass sie einiges im Repertoire hat. Märsche, Jagdmelodien und Auszüge aus anderen Musikstücken brachten die Jägerin und ihre sieben Jäger aus der Eifel zu Gehör. Die Zuhörer belohnten die verschiedenen Musikstücke, die auch als CD zu haben sind, mit viel Applaus.
