Allgemeine Berichte | 30.10.2014

Jugendgruppenleiter-Lehrgang der Feuerwehr in der Jugendherberge Cochem

Feuer und Flamme für die Jugendarbeit

Zum Abschlussfoto hatten sich alle Teilnehmer und Gäste im Innenhof der Jugendherberge versammelt.

Cochem. Wieder fand im Landkreis Cochem-Zell eine spezielle Ausbildung für Jugendfeuerwehrwarte statt. Dieses wird vom Kreisjugendfeuerwehrverband unter Federführung des Kreisjugendfeuerwehrwartes Günter Hammes und mithilfe des Vorstandes alle zwei Jahre neu organisiert.

Diesmal waren an den beiden letzten Wochenenden im Oktober in der Jugendherberge Cochem 20 Betreuer und Betreuerinnen der Kreisjugendfeuerwehr Cochem-Zell gekommen, um das Handwerkzeug als Jugendfeuerwehrwart- oder wartin zu vervollständigen. Am ersten Wochenende wurden am Samstagmorgen die Teilnehmer vom Kreisjugendfeuerwehrwart begrüßt und in den Lehrgangsablauf der nächsten zwei Wochenenden eingewiesen. Der erste Samstagvormittag war ausgerichtet für die Notfallnachsorge. Hierfür konnten von der Notfallnachsorge Kurt-Peter Andries, Lotte Stüttgen und Manfred Hamza gewonnen werden. Beide konnten den Teilnehmer fundiertes Fachwissen vermitteln und die Jugendwarte für die Notfallnachsorge sensibilisieren. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurden der Samstagnachmittag und der Sonntagmorgen dafür genutzt, den Teilnehmern den Erwerb der Leistungsspange und den Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren einmal näher zu bringen. Dies wurde in theoretischen und praktischen Ausbildungsstunden durch die Ausbilder Otmar Dünzen, Elmar Meurer und Volker Friedrich vermittelt.

Am Sonntagnachmittag konnte Meike Kurtz von der Landesjugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz den angehenden Jugendwarten vermitteln, wie man Fördermittel beantragen kann und wie man sie auch verwaltet. Im Anschluss wurde für dieses Wochenende noch ein Beitrag der Polizei erwartet. Hier konnte Robert Even von der Polizei Cochem den Feuerwehrleuten die Brisanz der Sonder und Wegerechte vermitteln.

Das zweite Wochenende begann am Samstagmorgen und stand komplett im Zeichen der Kreisjugendpflege. Hier wurde den Teilnehmern durch Martina Christmann von der Kreisjugendpflege Cochem-Zell verschiedene Möglichkeiten der Jugendausbildung aufgezeigt. Dabei wurde der Schwerpunkt auf die Gruppe gesetzt. Es wurde über den Aufbau, die verschiedenen Altersstufen und die unterschiedlichen Formen referiert und ausgebildet. Weiterhin wurde die Stellung des Gruppenleiters durchleuchtet. Hierbei wurden besonders die Leitungsfunktion und Position, aber auch die Verantwortung und die Aufgaben hervorgehoben.

Am Sonntagmorgen bekamen die Jugendwarte durch Dirk Bogdanski einen Eindruck über den doch wichtigen Part Brandschutzerziehung. Als Abschluss an diesem Sonntagmorgen wurde den Teilnehmern durch Michael Reissmann von der Polizei Cochem einen Einblick in der Brandermittlung und Spurensicherung ermöglicht.

Einen besonderen Stellenwert für diesen Lehrgang zeigte sich am Nachmittag, als hochrangige Politiker des Landkreises Cochem-Zell, der Verbandsgemeinden aber auch der Feuerwehren beim Abschluss und Übergabe der Teilnehmerbescheinigungen dem Lehrgang ihre Aufwartung machten. Herr Welter als Vertreter des Landrates dankte in seinen Grußworten auch im Namen der Vertreter der Verbandsgemeinden allen Teilnehmern für ihre Ehrenamtstätigkeit, die so in diesem Rahmen nicht selbstverständlich ist. Matthias Görgen als Landesjugendfeuerwehrwart ließ es sich nicht nehmen, persönlich seinen Respekt und Anerkennung zu übermitteln. Markus Morsch, stellv. Kreisfeuerwehrinspekteur des Landkreises Cochem-Zell dankte in seinen Grußworten, auch im Namen der Wehrleiter, und des Vorstandes die nicht immer selbstverständliche Bereitschaft für die Feuerwehr und speziell der Jugendarbeit Zeit zu opfern. Alle waren sich einig, dass es sich gelohnt hat, diese zwei Wochenenden im Zeichen der Feuerwehr für den gemeinsamen Slogan „Retten-Löschen-Bergen-Sützen“ sinnvoll zu verbringen.

Die Jugendfeuerwehrwarte fand dieses Jahr an zwei Wochenenden statt und erhielt großen Anklang. Privat

Die Jugendfeuerwehrwarte fand dieses Jahr an zwei Wochenenden statt und erhielt großen Anklang. Foto: Privat

Zum Abschlussfoto hatten sich alle Teilnehmer und Gäste im Innenhof der Jugendherberge versammelt.

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