Allgemeine Berichte | 19.11.2014

Dekanat Cochem/KEB Mittelmosel

Für den Frieden gehen

Zusammenkunft an der Kreuzigungsgruppe. privat

Cochem. „Wir gehen für den Frieden - Gehen Sie mit?“, unter diesem Motto hatten die kfd, die franziskanische Gruppe „Tautropfen“ und die katholische Jugendrunde (KAJURU) aus dem Dekanat Cochem zu einem Friedensgang nach Karden eingeladen. Etwa 40 Frauen, Männer und Jugendliche waren der Einladung gefolgt und trafen sich auf dem Lindenplatz vor der Stiftskirche St. Castor. Nach einer Einführung und dem Entzünden der mitgebrachten Kerzen auf dem Lindenplatz brach die Gruppe auf zur Gefallenenkapelle in Karden im Turm der alten Pfarrkirche auf dem Friedhof. Hier gedachte sie der Opfer des 1. und 2. Weltkrieges weltweit. Sie erinnerten an die Bombenopfer vom 1.März 1945 in Karden und an alle Zivilisten, die Opfer der Weltkriege wurden, an die gefallenen Soldaten und die Opfer des Holocausts. Besonders unter die Haut ging den Teilnehmerinnen der Augenzeugenbericht eines Jazzmusikers in Auschwitz, der mit seiner Band aufspielen musste, wenn die Soldaten sich beim Eintätowieren der Nummern im KZ langweilten und wenn Menschen zu den Gaskammern geführt wurden.

An der zweiten Station des Friedensganges, der Kreuzigungsgruppe an der Mosel (siehe Bild), brachte die Gruppe die Opfer und die bedrohten Menschen in den aktuellen Krisengebieten vor das Kreuz. Länder wie Afghanistan Irak, Nigeria, Ukraine, Israel und Palästina und die Terrormilizen Islamischer Staat und Boko Haram standen im Fokus.

Unter der Moselbrücke hielt die Gruppe dann zum dritten und letzten Mal inne. Die Brücke verbindet Orte und Menschen miteinander. Sie ist ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung. Hier gedachten die Menschen des Mauerfalls vor 25 Jahren, der nach einer friedlichen Revolution von tausenden von Menschen möglich wurde. Sie stellten das Werk der Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai und des Friedensnobelpreisträgers Kailash Satyathi als vorbildliches Engagement für den Frieden in den Mittelpunkt dieser Station.

Zum Abschluss formierten sich alle Teilnehmer/innen unter der Brücke, indem sie als Personen das Wort „PAX“ abbildeten. Damit machten sie deutlich, dass jeder und jede ein Teil des Friedens ist und sich für Frieden einsetzen kann. Dieses äußere Zeichen ermutigte an diesem Abend, selbst zum Friedensstifter bzw. zur Friedensstifterin zu werden.

Alle Stationen wurden mit einem gemeinsamen Gebet und einem passenden Friedenslied abgerundet. Bei einer Tasse Tee zum Ausklang des Friedensganges war Gelegenheit, sich gegenseitig auszutauschen und zu begegnen. Nach Aussagen der Teilnehmerinnen hat sie der Friedensgang sehr berührt und wichtige Impulse gegeben.

Zusammenkunft an der Kreuzigungsgruppe. Foto: privat

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