Internationaler Frauentag in Cochem-Zell
Gelungene Integration bei harmonischem Miteinander
Auch in diesem Jahr wurde in den Räumlichkeiten des Kapuzinerklosters wieder ein Fest der Kulturen gefeiert
Cochem. „Gut gelaunt aufeinander zugehen und die von Vielfalt geprägten Kulturen beim Miteinander harmonisch erleben“ - zum „Internationalen Frauentag“ und „Fest der Kulturen“ hatte federführend die Kreisverwaltung Cochem-Zell/Kompetenzstelle für Integration mit ihrer Gleichstellungsbeauftragten und Event-Moderatorin Hedwig Brengmann eingeladen. Als bewährte Örtlichkeit für die Veranstaltung hatten die Verantwortlichen auch in diesem Jahr auf die Räumlichkeiten des Kapuzinerklosters zurückgegriffen, die von der Stadt Cochem freundlicherweise schon seit einigen Jahren kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Als hervorragendes Beispiel für eine gelungene Integration im Landkreis stand auch in 2015 wieder die Gruppe „Botschaft der Liebe“ auf der Bühne, deren Mitglieder vor rund 20 Jahren aus der ehemaligen UdSSR nach Cochem-Zell eingereist waren und hier eine neue Heimat gefunden haben. Seit 2002 ist die Gruppe in jedem Jahr wieder dabei und verbreitete mit ihrer Musik und ihrem gesamten Auftreten auch neuerlich Lebensfreude und Begeisterung.
Ein rundum gelungenes Event
Durch die freundliche Unterstützung einiger namhafter Betriebe aus dem Landkreis war die Traditionsveranstaltung laut den Offiziellen auch diesmal ein voller Erfolg. So spielte sich der „Internationale Frauentag“ nicht nur auf der Bühne mit einem sehenswerten Unterhaltungsprogramm und im Pater-Martin-Saal bei Kaffee und Kuchen ab. Vielmehr gab es an diversen Informationsständen viel Wissenswertes zu erfahren. Neben dem „Freundeskreis der Aussiedler“ boten die „Kreisverkehrswacht Cochem-Zell“, der „Landfrauenverband Cochem-Zell“, die „Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege Cochem-Zell“, die „Agentur für Arbeit“, die „Einstellungsberater der Polizei“, der „Weisse Ring“, die „kfd im Dekanat Karden-Martental und Dekanat Cochem-Zell“, der „Ideen-Treff Zell“, die Interventionsstelle Cochem“, der „Caritasverband MEH“, der „Polnische Treff“, die „Selbsthilfegruppe Lebensfreude“, die „Lebensberatung Cochem“ sowie die „Handarbeitsgruppe Greimersburg“ reichlich Infos.
Es war für jeden etwas dabei - und, wer sich neben reichlich Information auch noch weitere Gespräche, Beratungen und Vorträge anhören wollte, der war im Refektorium des Cochemer Kapuzinerklosters bestens aufgehoben. Hier wurde neben dem „kfd-Frauenplausch“ unter anderem auch eine Wiedereinstiegsberatung in den Beruf, offenes Singen mit Kantor Sven Scheuren, Märchen aus aller Welt mit Heidi Holzmann, Stickereien mit Edith Pätzel, modernes Nageldesign mit Iwona Salf sowie die richtigen Pass- und Bewerbungsfotos von Lisa Ferrlein offeriert.
Für treffliche Gemäldekunst zeichnete hier außerdem Ilona Nehm verantwortlich, die mit ihren beiden Mitstreiterinnen Ina Schmitz und Viviane Marx überdies tollen Schmuck präsentierte. Das Bühnenprogramm lebte von den gelungenen Darbietungen der SchülerInnen von der Musikschule Horst Mühl, von der Tanzgruppe „Zion“ mit Tanja Sirotkin, den „Young Voices“ unter der Leitung von Inge Lönartz, indischer Musik, der „Selbstbehauptungsdemo“ mit Sandra Holzknecht vom TV Cochem sowie der Gruppe „Botschaft der Liebe“ unter der Leitung von Lena Stripling.
