Allgemeine Berichte | 17.12.2014

Bistum Trier - Pressestelle Koblenz

Gemeinsame Anstrengungen unternehmen

Weihbischof Peters spricht während Visitation mit Landrat und Bürgermeistern

Beilstein. Im Rahmen seiner Visitationsreise durch das Dekanat Cochem hat der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters sich in Beilstein mit Kommunalpolitikern des Landkreises Cochem-Zell getroffen. Hoch über der Mosel im Klostercafé sprach Peters über die kirchliche und kommunale Arbeit für die Menschen der Region mit Landrat Manfred Schnur und den Bürgermeistern Helmut Probst (VG Cochem), Albert Jung (VG Kaisersesch), Karl-Heinz Simon (VG Zell), Alfred Steimers (VG Ulmen), sowie mit dem Dechanten Ernst-Walter Fuß, seinem Stellvertreter Paul Diederichs und Dekanatsreferentin Dietlinde Schmidt. Sein Kommen sei mehr als nur ein Höflichkeitsbesuch, dankte der Weihbischof den Politikern. Er erlebe, genau wie die hauptamtlichen Mitarbeiter des Dekanats Cochem, immer eine große Gastfreundschaft und gute Kooperation mit der kommunalen Politik.

Flüchtlinge

Im Fokus des Gesprächs zwischen kirchlichen und kommunalen Vertretern stand das Thema Flüchtlinge. Landrat Schnur schilderte die Situation im Landkreis: Die Zahl der Flüchtlinge sei innerhalb der letzten zwei Jahre wie in ganz Deutschland stark gestiegen, vor allem wegen der Krisen im Nahen Osten. Langsam stoße man an Grenzen, was die Unterbringung anbelange. „Wir wollen keine Sammelunterkünfte, sondern wollen die Menschen integrieren. Vor allem aber brauchen wir Leute, die Zeit für die Flüchtlinge aufbringen, damit diese Menschen sich hier zurechtfinden können“. Weihbischof Peters unterstützte die Idee einer gemeinsamen Anstrengung für die Flüchtlinge und wies darauf hin, dass das Bistum gerade einen Flüchtlingsfonds eingerichtet habe. In einigen Dekanaten gebe es auch schon Initiativen wie die „Familienpatenschaften“ für Flüchtlinge oder Informationstreffen für engagierte Bürgerinnen und Bürger. Dechant Fuß und Dekanatsreferentin Schmidt boten an, dass das Dekanat hier erster Ansprechpartner sein und die ehrenamtlichen Bemühungen vor Ort in den Pfarreien vernetzen und koordinieren könne.

Kommunale und kirchliche Zusammenarbeit

Ein weiteres Thema war die kommunale und kirchliche Zusammenarbeit im Bereich der Kindertagesstätten. „Wir wollen uns mit unserem offenen Menschenbild weiter in diesem Bereich engagieren“, bekräftigte Peters. Das Bistum verwende über zehn Prozent seines gesamten Haushaltes für die Kitas und habe in den letzten zwei Jahren finanzielle und personelle Mittel in den Qualitätsmanagement-Prozess TriQM gesteckt. In diesem Bereich bestehe eine gute Zusammenarbeit, auch wenn es manchmal im täglichen Geschäft noch Verbesserungsbedarf gebe, erklärten die Verbandsbürgermeister. Landrat Manfred Schnur zeigte sich nach dem Gespräch zufrieden: „Es ist wichtig, dass der Weihbischof noch einmal deutlich das Engagement der Kirche in den Bereichen Kitas, Hilfe für behinderte und alte Menschen, sowie Hilfe für Flüchtlinge zugesagt hat.“ Peters dankte den Politikern am Ende für das offene Gespräch und versprach, die Anregungen und Vorschläge mit nach Trier zu nehmen.

Das Dekanat Cochem ist seit der Fusion der alten Dekanate Cochem-Zell und Karden-Martental das Dekanat mit den meisten Pfarreien im Bistum Trier, rund 46.500 Katholiken leben in den sieben Pfarreiengemeinschaften.

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