Allgemeine Berichte | 12.11.2014

10 Jahre Seniorenbetreuung in Lieg

In der Gemeinschaft "besser leben"

Das Dorfgemeinschaftshaus öffnet jeden ersten Mittwoch im Monat seine Türen. Heinz Kugel

Lieg. Die Senioren der Hunsrückgemeinde freuen sich auf jeden ersten Mittwoch eines Monats, wenn das Dorfgemeinschaftshaus seine Pforten für die beliebten Spielenachmittage öffnet. „Besser leben in unseren Gemeinden“, heißt das positive Motto der Seniorenbetreuung in dem Hunsrückort. Das Betreuerteam mit Elisabeth Lauxen, Anni Hoffmann und Brigitte Kaiser hat sich optimal vorbereitet, denn es gilt Kuchen zu backen und den Kaffee zu kochen. Daneben gilt es auch, dem Zweck entsprechend, den Raum zu dekorieren. Es wird in jedem Monat ein anderes Thema gewählt, das in den Mittelpunkt gestellt wird. Zuletzt war St. Martin, der große Heilige aus dem französischen Tours an der Reihe, der als römischer Offizier seinen Mantel für einen armen Bettler in bitterer Kälte und hohem Schnee halbierte. In der Nacht erschien dem Martin dann auch der Bettler, der sich als Jesus Christus zu erkennen gab, der in jedem Armen zu den Menschen sprechen kann. Natürlich gab es auch Brezeln, wie es am Martinstag üblich ist. Auch wenn das Spiel „Mensch ärgere dich nicht“, bereits ausreichend auf seine eigentliche Intention hinweist, wird nicht immer die Niederlage einfach weggesteckt. Doch die Freude an dem gemeinsamen Spiel ist weitaus größer. So wird daneben noch das Romme´spiel oder auch andere Kartenspiele intensiv gepflegt. Meistens sind es von 14 bis 17 ältere Mitbürger, die den Weg in das Dorfgemeinschaftshaus finden, um gemeinsam zu feiern. Gerne erinnerte man sich an die letzte "Fasenacht", als sogar karnevalistische Vorträge zum Besten gegeben wurden. Der nächstjährige Karneval will man gleichermaßen begehen. Zuerst einmal ist der nächste Schwerpunkt der besinnliche Advent und später das beliebte Weihnachtsfest mit seinen herrlichen Bräuchen und Geschichten.

Aber die Senioren wollen auch Gutes tun: Einmal im Jahr gibt es Lebensmittel für die „Cochemer Tafel“, gespendet auch von den Liegern. Zudem werden selbstverständlich Arztbesuche, Einkäufe und auch Besuchsdienste geboten, ein breites Spektrum also an Hilfe für die Älteren der Hunsrückgemeinde. Ferner wird einmal im Jahr eine halbtägige Wallfahrt mit dem Bus organisiert, so war man schon bei den Benediktinern in Maria Laach oder bei der Schwarzen Madonna in Beilstein. Doch die bemerkenswerte Initiative für die Senioren wird auch breit unterstützt von der Caritas, die Tipps und Hilfe für professionelle Betreuung geben. Auch ist man in Lieg nicht alleine mit dem Engagement für die Älteren. Gemeinsam mit Lahr, Mörsdorf, Treis und Zilshausen werden in Supervisionen Hilfestellungen angeboten, um die Seniorenarbeit in den Gemeinden noch mehr zu intensivieren. Auf die Frage, wer alles mitmachen kann, erklärte Elisabeth Lauxen, dass man sich auf jeden neuen älteren Mitbürger freuen würde. Mögliche Interessenten mögen eine Woche vorher kurz Bescheid geben, dann sei natürlich gerne zum Mitmachen eingeladen.

Das Dorfgemeinschaftshaus öffnet jeden ersten Mittwoch im Monat seine Türen. Foto: Heinz Kugel

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