Allgemeine Berichte | 23.10.2015

Vokalensemble „Pro Musica“ begeistert mit Operetten-Potpourri in Cochem

Juwelen und Raritäten von Johann Strauss präsentiert

Traumhafte Kostüme und traumhafte Stimmen: Beim Abendkonzert zog das Ensemble wieder alle Register seines Könnens. TE

Cochem. Mit traumhaften „Juwelen und Raritäten“ von Johann Strauss wusste das bekannte Vokalensemble „Pro Musica“ aus Koblenz im Cochemer Kulturzentrum Kapuzinerkloster zu begeistern.

Dabei verwöhnten die exzellenten Interpreten ihr Publikum in der ersten Konzerthalbzeit mit ausgesuchten Ohrwürmern aus den beiden Strauss-Operetten „Eine Nacht in Venedig“ und „Der Zigeunerbaron“. „Frutti di Mare“, „Alle maskiert“ und „Die Tauben von San Marco“ bildeten dabei das musikalische Entrée in einen Konzertabend der Superlative.

In diesem liefen die Bühnenakteure stimmlich wie darstellerisch stets zur Höchstform auf und wurden dafür stets mit anhaltendem Applaus belohnt, der zum Abschluss in stehende Ovationen gipfelte. „O habet Acht“, „Ja das Schreiben und das Lesen“ sowie das „Werberlied“ erklangen vor einer kurzen Verschnaufpause des Ensembles, bevor man im zweiten Teil des Konzertes Lieder aus „Simplicius“, „Fürstin Ninetta“, „Methusalem“ und „Waldmeister“ anstimmte. Abschließender Höhepunkt war ein wunderschönes Potpourri aus „Die Fledermaus“, wo sich das Ensemble mit fünf Beiträgen in die Herzen der Operettenfreunde sang.

Unter der musikalischen Leitung von Cynthia Grose und der Klavierbegleitung von Eberhard Nöst überzeugte das beliebte Ensemble einmal mehr mit bemerkenswertem Können, das mit den besten Protagonisten aus diesem Genre jederzeit auf Augenhöhe agiert.

Nächstes Konzert am 6. Dezember

Die Mitwirkenden: Sopran - Tina Blatt, Julie Grutzka, Claudia Kahl und Laura-Maria Püsch; Mezzo-sopran/Alt - Stephanie Boosfeld, Almut Riemenschneider, Marion van de Sand; Tenor - Alexander Kulosa; Bariton/Bass - Maik Brunner, Hans Ruis, Heiko van de Sand.

Das nächste „Pro Musica“-Konzert findet am 6. Dezember in St. Castor/Karden statt. TE

Traumhafte Kostüme und traumhafte Stimmen: Beim Abendkonzert zog das Ensemble wieder alle Register seines Könnens. Foto: TE

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