Traditionelles Herbstfest in Klotten
Kaiserwetter lockte ans Moselufer
Klottener feierten mit vielen Gästen aus nah und fern - Weinkönigin Christine I. hieß die Besucher willkommen
Klotten. Das Wetter meinte es gut mit den Klottenern: Beim traditionellen Herbstfest am Moselufer strahlte die Sonne mit Weinkönigin Christine I. und Prinzessin Julia um die Wette. Zahlreiche Gäste begrüßten die Majestäten, die vom Spielmannszug Klotten, einer Gruppe von Jungwinzern (Kindergarten), den Klottener Möhnen und nicht zuletzt von einigen Ehrengästen am Samstag begleitet, mit einem kleinen Festzug und viel Hallo ins Festzelt einzogen. „Gemeinsam, statt einsam“ - so fasste Christina I. das Motto des Herbstfestes 2014 zusammen. Sie zeigte sich bei allen Ehrenamtlichen erkenntlich, die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten, und erinnerte an die gemeinsame Arbeit, die vom Tourismus- und Kulturverein, den Winzern und den vielen Helfern jährlich zu leisten sei. Mit einem „Prosit“ erinnerte sie an das 80. Weinfest, das erst vor ein paar Wochen mit vielen langjährigen Gästen gefeiert worden war, und dozierte weiter, dass der Mensch immer zuerst das Trinken erlerne.
Zusammen mit Gästen aus nah und fern funkelte in Klotten an drei Tagen der Rebensaft im Glas, wobei verschiedene Musikformationen jeweils für Stimmung im Zelt sorgten. Während freitags „Sugarbeat“ zum Tanz aufspielte, gaben die Aktiven des Jugendblasorchesters Drevenack am Samstagnachmittag ein Platzkonzert. Die Aktiven der „Koninklijke Fanfare“ spielten am frühen Samstagabend, ehe am Sonntagvormittag ein typischer Moselländischer Frühschoppen die Besucher ins Festzelt zog. Nachmittags fand die Preisverleihung des Ballonflug-Wettbewerbes vom 80. Weinfest bei Kaffee und Kuchen statt; der gemütliche Ausklang des Herbstfestes 2014 schloss sich reibungslos bis in die späten Abendstunden an.
Die Jüngsten in ihren schmucken Winzertrachten bildeten zusammen mit den Möhnen besondere Farbtupfer im Umzug. Fotos: MT
Die bezaubernden Majestäten begrüßten die zahlreichen Besucher.
So ein Umzug, der ist anstrengend und macht die kleinen Beine müde.
