1. Mosel-Firefighter-Combat-Challenge
Knallharter Einsatzparcours wurde mit Bravour gemeistert
Ediger-Eller. Es waren, wie bereits im Vorfeld von den Veranstaltern angekündigt, für die meisten Starter aus dem internationalen Teilnehmerfeld die härtesten zwei Minuten ihres bisherigen Lebens bei einem Feuerwehreinsatz. Dies zwar auf einem riesigen Trainingsparcours simuliert, aber auf jeden Fall unter solch schwierigen Bedingungen, dass diese weitgehend einem Notfalleinsatz nahe kamen. Das versierte „Spangdahlem Firefighter Challenge Team“ von der US Airbase in Spangdahlem war zusammen mit dem engagierten Organisationsteam von Daniela und Christian Follmann Gastgeber der „1. Mosel-Firefighter-Combat-Challenge“ im Ortsteil Eller. Bei dieser hatte man im Bezug auf Planung und Umsetzung des Events wirklich ganze Arbeit geleistet.
Hunderte Starter
An insgesamt zwei Wettbewerbstagen empfingen die Offiziellen im vorgelagerten Grüngürtel der Moselgemeinde mehrere Hundert Event-Starter, von denen laut eigenen Aussagen körperlich alles abverlangt wurde. Hier galt es zunächst als Solowettkämpfer in kompletter Feuerwehreinsatzmontur den Wettkampfparcours binnen kürzester Zeit zu bezwingen, um in diesem Fall den Sieg für sich zu verbuchen. Dabei gingen in den knallharten Wertungsläufen ohne Pause jeweils zwei Teilnehmer gleichzeitig an den Start, um auf dem Firefighter-Parcours fünf Einsatzelemente mit hohem Schwierigkeitsgrad zu meistern. Dies unter den strengen Augen der US-Referees, die jeden noch so kleinen Fehler mit einer Zeitstrafe belegten. Jene wurde dann abschließend zur Laufzeit des Starters hinzu addiert.
Sage und schreibe 190 Einzelstarter im Alter von 18 bis 61 Jahren waren für den ersten Tag der Mosel-Firefighter-Combat-Challenge gemeldet und konnten ein restlos begeistertes Publikum von ihren Leistungen überzeugen. Die gleiche Begeisterung zeigten die vielen Hundert Schaulustigen auch am zweiten Tag der Veranstaltung, an dem die Tandem- und Staffelwettbewerbe auf dem Event-Programm standen. Hier gingen die Teilnehmer in sogenannten Einsatzteams an den Start und konnten auch in diesem Zusammenhang mit beeindruckenden Leistungen aufwarten.
KO-Runde
In einer Art KO-Runde traten die Fire-Fighter-Staffel-Teams abschließend gegeneinander an und ermittelten auf diese Weise den späteren Challenge-Sieger. Diese freuten sich nach den spektakulären Wettkämpfen ebenso über ihren Sieg wie die anderen Teilnehmer über die folgenden Platzierungen. Denn im Prinzip waren, hinsichtlich ihrer gezeigten Leistungen, alle Aktiven als Sieger zu bezeichnen und erhielten auch entsprechende Medaillen. Dies während einer feierlichen Zeremonie, zu der per Dudelsack-Spiel „Amazing Grace“ erklang und eine Fahnenabordnung der deutsch-amerikanischen Gastgeber aufmarschierte. Ergreifend auch der Live-Auftritt der hervorragenden US-Sängerin, die in der Folge mit der deutschen und der amerikanischen Nationalhymne erfreute.
Buntes Rahmenprogramm
Ein unterhaltsames Rahmenprogramm sorgte an beiden Veranstaltungstagen überdies für Kurzweil. Da war jeweils für kleine und große Besucher etwas dabei. Mit der vorbildlichen Event-Unterstützung von Follmanns Restaurant-Café „Kaffeeklatsch“ bot man an den Ausstellungsständen von „Haix“, „Feuerwear“ und „Kaiser“ u.a. interessante Exponate nebst Bekleidung. Während sich die Erwachsenen hier gerne informierten und einkauften, tobte der Nachwuchs auf der Hüpfburg herum oder amüsierte sich im vielseitigen Spiel- und Klettermobil der Spangdahlem Firefighters. Auch für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Schaulustigen war bestens gesorgt, sodass man die „1. Mosel-Firefighter-Combat-Challenge“ auch an zwei Veranstaltungstagen gerne besuchte.
