Kunstausstellung im Kultur-Café Germania
Kolorierte Federzeichnungen mit historischen Motiven
US-Cochemer John R. Lambert begeistert durch Authentizitä
Cochem. Im beliebten Cochemer Kultur-Café Germania ist aktuell eine Ausstellung mit Gemälden des US-amerikanischen Künstlers John Richard Lambert zu sehen, der sich in dieser ausnahmslos mit bekannten historischen Motiven aus der schmucken Kreisstadt beschäftigt. Detailliert in der Struktur und exakt in der Ausführung setzt John R. Lambert dabei Feder, Stifte, Pinsel und Farben ein und verleiht damit seinen kolorierten Federzeichnungen eine hohe Authentizität. Hat man seine Arbeiten aus der Distanz zum Teil noch für Fotos gehalten, so erkennt man erst beim Herantreten ans Werk die exzellent ausgearbeitete und detailgetreue Wiedergabe des jeweiligen Motivs. Ein Fest für jedes Auge des bekennenden Kunstfreundes, das wohl oftmals jene Motive live kennt, aber in den Ausführungen des Künstlers für sich neue Details entdeckt. Bereits am Abend der Eröffnungsveranstaltung drängten sich zur Vernissage zahlreiche Neugierige im Germania, die nicht nur einen gewogenen Blick auf die Arbeiten des Künstlers warfen, sondern diesen auch persönlich kennenlernen wollten.
John R. Lambert stammt aus der Stadt Stillwater im US-Bundesstaat Oklahoma. Er betreibt dort zusammen mit seinem Partner ein Immobilienunternehmen, um welches er sich aber nur drei Monate im Jahr vor Ort kümmert. Die restliche Zeit verbringt er an der Mosel in seiner Lieblingsstadt Cochem, wo er sich zwischenzeitlich auch ein eigenes Domizil zugelegt hat. Hier geht er seinem Steckenpferd dem Zeichnen und Malen nach. In „The sparkling Moselle“ - „Die prickelnde Mosel“ hat er sich nach eigenen Worten von Anfang an verliebt und in dieser Landschaft den passenden Gegenpol zu seiner Heimatstadt „Stillwater“ (Stilles Wasser) in den USA gefunden. Auch Landrat Manfred Schnur und die beiden Cochemer Bürgermeister Wolfgang Lambertz und Helmut Probst waren zugegen, als Gastgeber Herbert Budweg Künstler und Besucher mit einem Glas „sparkling“ Winzersekt willkommen hieß. Während Kreischef Schnur den hohen Wiedererkennungswert heimischer Motive aus dem anderen Blickwinkel von John R. Lambert lobte, rückte BM Wolfgang Lambertz den Lebenslauf und den Stil des Künstlers in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Im Anschluss an den offiziellen Teil begab man sich im Germania dann auf einen kurzen Rundgang durch die Ausstellung, die, obwohl John R. Lambert bereits am ersten Abend 11 gewogene Käufer fand, bis zu deren Ende weiterhin alle 45 Werke zeigt. -TE-
US-Künstler John R. Lambert präsentiert derzeit eine Kunstausstellung mit 45 historischen Cochemer Motiven im Kulturcafé Germania.
John R. Lambert (li.) und Gastgeber Herbert Budweg konnten bei einer Vernissage zahlreiche kunstinteressierte Gäste begrüßen.
