Schiffswallfahrt von Beilstein nach Senheim
Mit der Schwarzen Madonna auf der Mosel
Gläubige der Region bewahren Tradition
Beilstein. Gläubige Christen aus der gesamten Region trafen sich am Freitag wieder zur traditionellen Schiffswallfahrt mit der Schwarzen Madonna von Beilstein. Pünktlich um 19 Uhr legte die „Wappen von Cochem“ von der Anlegestelle in Beilstein ab, nachdem der Musikverein und einige Gläubige die Schwarze Madonna hoch oben in der Klosterkirche abgeholt hatten. Wie jedes Jahr wurde die aus dem 12./13. Jahrhundert stammende „Königin de Friedens“, wie sie eigentlich heißt, von vier Frauen auf das wartende Passagierschiff der Fa. Kolb getragen, wo zu Ehren der Gottesmutter einige Hundert Menschen warteten. Musikalisch umrahmt von der Chorgemeinschaft Liederkranz Poltersdorf, der Chorgemeinschaft St. Martin/ St. Klaus von Flüe und dem Kirchenchor Beilstein-Briedern startete die Wallfahrt in Richtung Senheim. Unter dem Motto „Maria - Schwester im Glauben“ beteten und sangen die Gläubigen, nachdem Pastor Norbert Reichel die Wallfahrer begrüßt hatte. Unter ihnen auch Landrat Manfred Schnur sowie Bürgermeister Helmut Probst und andere kommunale Vertreter. Meditationen, Lesungen und Liedbeiträge wechselten sich im Verlauf der Wallfahrt ab, ehe die Gläubigen, nach der Rückkehr nach Beilstein, in einer Lichterprozession die Schwarze Madonna wieder in die Karmelitenkirche geleiteten. Dort sangen und beteten die Wallfahrer in Form von Litaneien und Bibeltexte. Zum Abschluss der Schiffswallfahrt stimmte man traditionell das Lied „Schwarze Madonna“ an, ehe sich die Teilnehmer im Klostercafé zum Rückmarsch stärkten oder in Beilstein noch zu einem Schoppen einkehrten.
