Politik | 14.10.2015

SPD Ortsverein Cochem

SPD beschäftigt sich mit dem Thema Flüchtlinge

Thema transparent diskutieren und alle Menschen mitnehmen

Cochem. Seine jüngste Sitzung hat der SPD Ortsverein Cochem vollständig dem Thema Flüchtlinge vor Ort gewidmet. Die anwesenden Mitglieder aus allen kommunalen Gremien sprachen über Herausforderungen, Möglichkeiten und Perspektiven für Cochem. SPD Ortsvereinsvorsitzender Wilfried Gerdes leitete die mehr als dreistündige Sitzung.

Im Fokus standen zunächst Fakten

Im Fokus der Besprechung standen zunächst Fakten. Die Mitglieder hatten sich über genaue Zahlen von Flüchtlingen vor Ort, deren Unterbringung und Versorgung sowie das administrative Aufkommen in den verschiedenen Verwaltungen informiert. Hans Bleck und Stephan Hilken stellen fest, dass es noch viele offene Fragen zu diesem Thema gibt, welche dringend in den Räten diskutiert und geklärt werden sollen. Vor allem, wie die Verwaltungen die Arbeit in Bezug auf die ankommenden Menschen bewältigen will. „Der Personalkörper muss zu diesem Zweck definitiv gestärkt und ausgebaut werden, sodass die anstehenden Herausforderungen auf mehrere Schultern verteilt werden können.“, so Bleck.

Ortsvereinsmitglied und Staatssekretärin Heike Raab machte deutlich, dass die positive Stimmung, die Willkommenskultur und der Integrationswille der Bevölkerung im Land sehr hoch seien. „Wir als Cochem-Zeller können gemeinsam ein Zeichen für Flüchtlinge setzten. Die Patinnen und Paten, welche ehrenamtlich große und wichtige Arbeit leisten sind das Rückgrat der Arbeit vor Ort.“

Alle Ortsvereinsmitglieder konnten bereits über eigene Erfahrungen im Zusammenhang mit Flüchtlingen aus Syrien oder anderen Ländern berichten. Besonderes Augenmerk legte der Ortsverein auch auf die Integration, die nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort gelingen kann. „Wir müssen das Thema transparent diskutieren und alle Menschen mitnehmen.“ so der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Cochem, Bernd Gilberg.

Fragenkatalog soll formuliert werden

Der Juso Kreisvorsitzende Markus Müller stellte fest, dass Aufklärung eine wichtige Komponente sei, um auch die Bedenken in der Bevölkerung aufzugreifen. „Wir dürfen Sorgen nicht einfach vom Tisch wischen, sondern müssen auch diese seriös und ernsthaft diskutieren. Wofür ich aber kein Verständnis habe, sind Parolen und Sätze, die einfach nicht unserem Demokratieverständnis entsprechen. Diese schüren nur Ängste und unnötige Ressentiments.“ Auch Ksenia Stähle ergänzte, „Hetze und plumpe Stimmungsmache sind gefährlich - vor allem in den sozialen Netzwerken werden falsche Informationen und bösartige Kommentare verbreitet, die wir nicht hinnehmen dürfen.“

Die anwesenden kommunalen Mandatsträger einigten sich darauf, einen Fragenkatalog zu formulieren und diesen an die entsprechenden Verwaltungsstellen weiter zu leiten, um mehr Transparenz in Bezug auf dieses Thema zu erreichen.

Pressemitteilung

SPD Ortsverein Cochem

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