Kastors stellen seit Jahrzehnten den heiligen Mann in Treis - Premiere für Sohn Julius
St. Martin liegt in der Familie
Treis-Karden. Der Martinsumzug in der Doppelgemeinde stand in diesem Jahr unter einem ganz besonderen Stern: Julius Kastor trat erstmals als St. Martin in die Fußstapfen seines Vaters Theodor, der jahrzehntelang immer am Martinsabend hoch zu Ross durch die Straßen von Treis-Karden zog. Schon Opa Robert aus dem nahen Flaumbachtal ließ es sich jahrelang nicht nehmen, mit seinem Pferd die Kinder von Treis-Karden zu erfreuen.
Julius Kastor ritt in diesem Jahr auf einem Pferd aus dem Stall von Reinhard Berwanger, der aus Landkern kommend, gleich in mehreren Gemeinden das unentbehrliche und ruhige Tier stellte.
In diesem Jahr ging der Martinszug nach dem Stelldichein am Seniorenheim und einem Wortgottesdienst in der Kirche durch die Johannes- und Kastellauner Straße, um über die Moselallee wieder zum Marktplatz zu gelangen. „Ich geh´ mit meiner Laterne...“ oder „St. Martin, St. Martin...“ klang es in der Dorfmitte aus vielen Kinderstimmen, ehe es die heiß geliebten Brezeln gab, während auf dem Zillesberg das Martinsfeuer loderte.
