Allgemeine Berichte | 02.12.2015

Cochemer Tafel - Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V.

Staatssekretärin Heike Raab besucht die Tafel

Staatssekretärin Heike Raab besucht die Tafel

Cochem. Geschäftiges Treiben begegnet Heike Raab bei dem Besuch der Cochemer Tafel. Lebensmittel werden von vielen helfenden Händen in die Regale geräumt. Ein Mann aus der Eifel hat mehrere Kisten leckerer heimischer Äpfel gespendet. Nun kann es gleich losgehen, die ersten Frauen und Männer warten bereits seit 8 Uhr vor der Tür im Warteraum. Denn die meisten kommen mit dem Bus und der fährt nur früh in die Kreisstadt. Karin Steffens erläutert Heike Raab, die auch Fördererin und Ritterin der Tafelrunde ist, die Abläufe und das wöchentliche Procedere. Montag und Dienstag werden die Lebensmittelspenden eingesammelt. „Es gibt nicht jede Woche so viel wie heute, Ende des Monats ist es traditionell mehr als Anfang des Monats, erklärt die ‚Chefin‘.

Die Zahl der ‚Kunden‘ sei auf rund 400 angewachsen. Die Staatssekretärin ist sehr beeindruckt, wie eingespielt das Team ist. Im Gespräch mit den überwiegend weiblichen Helferinnen wird erkennbar, dass alle mit großer Freude diesen ehrenamtlichen Dienst leisten. Die Motivation ist ganz unterschiedlich. Eine Frau hat ihren Dienstplan so flexibel geregelt, dass sie trotz voller Berufstätigkeit jeden Mittwoch helfen kann. Die Männer unterstützen überwiegend beim Einsammeln der Lebensmittel. Heike Raab möchte wissen, wer regelmäßig zur Tafel kommt und ob auch Flüchtlinge kommen. Karin Steffens weis, die Lebensgeschichte von fast allen Kunden. „Eine Frau und Mutter erwartet gerade wieder ein Kind, andere ältere Damen kommen immer gemeinsam oder auch Neuankömmlinge, die aus ihrer Heimat geflohen sind und im Landkreis eine neue Heimat suchen, ich kenne fast alle Namen“. Und gerade dieser sehr persönliche Umgang ist das, was die Tafel in Cochem auszeichnet, freut sich Heike Raab.

Aber auch Probleme werden angesprochen. Zum einen die schwierige Parkplatzsituation und die Spendenbereitschaft von Lebensmitteln. Wenn ehrenamtliche Helfer viel Geld für den Tagesparkplatz in Cochem zahlen müssten, wäre dies eine sehr große finanzielle Belastung für Einzelne. Aber rund um die Tafel in der Endertstraße ist so gut wie kein kostenfreier Parkraum vorhanden. Heike Raab versprach, das Thema mit den Mitgliedern der Stadtratsfraktion zu diskutieren.

In der Vorweihnachtszeit bitten alle Tafelmitarbeiter um Lebensmittelspenden: „Es wäre sehr schön, wir könnten so dazu beitragen, dass auch andere ein schönes Weihnachtsfest erleben dürfen. Es gab viele Nachfragen nach der Ehrenamtskarte des Landes Rheinland-Pfalz. Die Staatssekretärin berichtete, dass die Verbandsgemeinde Zell diese nun einführen werde und viele andere Verbandsgemeinden dies schon getan hätten. „Es lohne sich!“ so Heike Raab. Sie wolle gerne auch in Cochem dafür werben.

Pressemitteilung

SPD Cochem-Zell

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