Cochemer Tafel - Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V.
Staatssekretärin Heike Raab besucht die Tafel
Cochem. Geschäftiges Treiben begegnet Heike Raab bei dem Besuch der Cochemer Tafel. Lebensmittel werden von vielen helfenden Händen in die Regale geräumt. Ein Mann aus der Eifel hat mehrere Kisten leckerer heimischer Äpfel gespendet. Nun kann es gleich losgehen, die ersten Frauen und Männer warten bereits seit 8 Uhr vor der Tür im Warteraum. Denn die meisten kommen mit dem Bus und der fährt nur früh in die Kreisstadt. Karin Steffens erläutert Heike Raab, die auch Fördererin und Ritterin der Tafelrunde ist, die Abläufe und das wöchentliche Procedere. Montag und Dienstag werden die Lebensmittelspenden eingesammelt. „Es gibt nicht jede Woche so viel wie heute, Ende des Monats ist es traditionell mehr als Anfang des Monats, erklärt die ‚Chefin‘.
Die Zahl der ‚Kunden‘ sei auf rund 400 angewachsen. Die Staatssekretärin ist sehr beeindruckt, wie eingespielt das Team ist. Im Gespräch mit den überwiegend weiblichen Helferinnen wird erkennbar, dass alle mit großer Freude diesen ehrenamtlichen Dienst leisten. Die Motivation ist ganz unterschiedlich. Eine Frau hat ihren Dienstplan so flexibel geregelt, dass sie trotz voller Berufstätigkeit jeden Mittwoch helfen kann. Die Männer unterstützen überwiegend beim Einsammeln der Lebensmittel. Heike Raab möchte wissen, wer regelmäßig zur Tafel kommt und ob auch Flüchtlinge kommen. Karin Steffens weis, die Lebensgeschichte von fast allen Kunden. „Eine Frau und Mutter erwartet gerade wieder ein Kind, andere ältere Damen kommen immer gemeinsam oder auch Neuankömmlinge, die aus ihrer Heimat geflohen sind und im Landkreis eine neue Heimat suchen, ich kenne fast alle Namen“. Und gerade dieser sehr persönliche Umgang ist das, was die Tafel in Cochem auszeichnet, freut sich Heike Raab.
Aber auch Probleme werden angesprochen. Zum einen die schwierige Parkplatzsituation und die Spendenbereitschaft von Lebensmitteln. Wenn ehrenamtliche Helfer viel Geld für den Tagesparkplatz in Cochem zahlen müssten, wäre dies eine sehr große finanzielle Belastung für Einzelne. Aber rund um die Tafel in der Endertstraße ist so gut wie kein kostenfreier Parkraum vorhanden. Heike Raab versprach, das Thema mit den Mitgliedern der Stadtratsfraktion zu diskutieren.
In der Vorweihnachtszeit bitten alle Tafelmitarbeiter um Lebensmittelspenden: „Es wäre sehr schön, wir könnten so dazu beitragen, dass auch andere ein schönes Weihnachtsfest erleben dürfen. Es gab viele Nachfragen nach der Ehrenamtskarte des Landes Rheinland-Pfalz. Die Staatssekretärin berichtete, dass die Verbandsgemeinde Zell diese nun einführen werde und viele andere Verbandsgemeinden dies schon getan hätten. „Es lohne sich!“ so Heike Raab. Sie wolle gerne auch in Cochem dafür werben.
Pressemitteilung
SPD Cochem-Zell
Artikel melden
06.04.: Schwerer Unfall auf der L330: Motorradfahrer nach Unfall mit Pkw schwer verletzt
- Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
SPD: „Auf das Wesentliche konzentrieren“
- Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
Fahrraddemo in Bad Neuenahr: Mobilitätswandel im Ahrtal fördern
- Daniela Jacobs: Auch Fußgänger ????? sollten beachtet werden!Wenn jeder nur ein bisschen, wäre vieles einfacher!
- K. Schmidt: Die nächste Demo, gerade wenn sie sich an Familien richtet, sollte dann mal unter dem Motto stehen: "Fahrradhelme für alle!"
- Anzeige -Weiterentwicklung des ambulanten und stationären Angebots
Zwei neue Oberärztinnen verstärken Fachkliniken in Saffig und Lahnstein
Saffig/Lahnstein. Die Teams der Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Saffig und des St. Elisabeth Lahnstein werden zum 01.04.2026 durch zwei neue Oberärztinnen verstärkt.
Weiterlesen
Traditionsveranstaltung geht am 19. April in die 16. Runde
Blütenfest verbindet Natur, Kultur und Gemeinschaft
Meckenheim. „Das Blütenfest hat eine Strahlkraft, die weit über die Stadtgrenzen hinausgeht. Deswegen ist es für uns sehr wichtig und wir freuen uns wieder auf eine schöne Veranstaltung“, hob Bürgermeister Sven Schnieber kürzlich die Bedeutung des Blütenfestes für Meckenheim hervor. Der Obsthof Dahlhausen war dabei zweifellos eine überaus passende Location, um auf die inzwischen 16. Auflage des am 19. April stattfindenden Traditionsevents vorauszublicken.
Weiterlesen
Fahndungserfolg in Prüm: Polizeikräfte nehmen Tatverdächtigen fest
07.04.: Schüsse im Kurpark von Prüm: Polizeibeamtin im Oberschenkel getroffen
Prüm. Ein Vorfall in Prüm führte zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein Tatverdächtiger festgenommen wurde.
Weiterlesen
