AH Cochem
Thomas Schmittgen musste als Ersatztorhüter ran
AH Hatzenport/Löf - AH Cochem 7:0 (4:0)
Cochem. Als Cochems Coach kurz vor Spielbeginn auch sein dritter und letzter Torhüter abhandengekommen war, ahnte er, was auf Thomas Schmittgen, der diesen Job übernahm, zukommen würde. Das Team von der Untermosel erwies sich als die erwartet starke Truppe und war von Beginn an dominierend.
Bereits nach acht Minuten schlug es erstmals hinter unserem Ersatztorhüter ein, per Freistoß folgte kurze Zeit später das 2:0. Bei Cochem lief an diesem Tag nicht viel zusammen, sie verloren im Mittelfeld viele einfache Bälle und die Abwehr hatte reichlich Arbeit. Bis zum Seitenwechsel legten ihnen die Einheimischen noch zwei Eier ins Netz.
Da die Anzahl der Auswechselspieler recht übersichtlich war, kamen auch von dieser Seite keine neuen Impulse.
Trotzdem lief es zumindest zu Beginn des 2. Spielabschnittes etwas besser und Cochem konnte sogar den Torhüter des Gastgebers in seiner Nachmittagsruhe etwas stören ohne ihn allerdings ernsthaft zu erschrecken. Nach 50 Minuten erhöhte Hatzenport/Löf auf 5:0 und legte bis zum Spielende noch zweimal nach, sodass Cochem neben dem Trikotkoffer noch ein ordentliches Päckchen und einen frustrierten (Ersatz)Torhüter mit nach Hause nehmen konnten.
Trotzdem Danke Thomas, es war ja nur ein Spiel.
AH Lutzerath - AH Cochem 5:3 (1:2)
Mit einigen kurzfristig engagierten Spielern ging es in die Eifel, wo auf dem Lutzerather Rasen ein torreiches AH-Spiel über die Bühne ging. Nach ausgeglichenem Beginn setzte sich Mitte der 1. Halbzeit F. Arnoldi gekonnt durch, bediente mustergültig seinen Mitspieler P. Leffler und der hatte keine Mühe seinen 1. AH-Treffer zu erzielen. Im direkten Gegenzug glich Lutzerath aber wieder aus, Cochems neuer Torhüter B. Nietsche hatte keine Abwehrmöglichkeit. Mit dem Halbzeitpfiff brachte Arnoldi sein Team mit einem sauberen Drehschuss wieder in Führung.
Doch auch diese hatte nicht lange Bestand. Die Einheimischen glichen nicht nur aus, sondern erzielten auch den 3:2 Führungstreffer. Nun gelang es uns zu kontern und F. Arnoldi erzielte nach Doppelpass mit R. Rottstock den Ausgleich. Mit dem Remis wurde es aber nichts, zehn Minuten vor Schluss erzielte Lutzerath nach einer Flanke per Kopf das 4:3 und weil dies so gut gelang, wiederholten sie den gleichen Spielzug noch einmal und wir fuhren mit der 3. Pleite in Serie zurück an die Mosel.
Fazit
Viele AHs beim Training, deutlich weniger beim Spiel, ob sich Cochem Coach wie sein Gladbacher Kollege Gedanken machen muss…….?
