Lokalsport | 22.10.2014

Spielvereinigung Cochem 1912

Timo Berdi drehte den Spieß um

Cochem. Trainer Andreas Heyl hatte sich im Vorfeld einige Gedanken machen müssen, wie er die verletzungsbedingten und krankheitsbedingten Ausfälle seiner Spieler ausgleichen konnte. Einer Verlegung des Spiels stimmte der Gegner nicht zu. So musste das Team mit einer geän-derten Mannschaftsausstellung nach Laudert zum Auswärtsspiel.

Die erste Halbzeit gestaltete sich etwas schwerfällig auf beiden Seiten, die Mannschaften kämpften um jeden Ball, was auf dem schwer zu bespielbaren Platz sehr kräftezehrend war. Das Team von Andreas Heyl agierte in der Defensive stark, doch konnte der Gegner in der ersten Halbzeit die Verteidigung einige Male mit langen Bällen überspielen und hatte dadurch einige Chancen. Dem Gegner gelang der Treffer zum 1:0 aus einer Situation heraus, die einige der mitgereisten Fans aus Cochem als klares Handspiel ansahen. Mit dieser Führung für die SG Laudert beendete der Schiedsrichter Robert Milz die erste Halbzeit. Zur zweiten Halbzeit kam das Cochemer Team bissiger und willensstärker auf den Platz. Die Mannschaft wollte gewinnen, kämpfen und den Sieg mit an die Mosel nehmen.

Trainer Heyl hatte in der Pause seine Jungs hervorragend motivieren können. Der Gegner aus Laudert hatte sichtlich Probleme. Fehlpässe ermöglichten den Jungs der SpVgg Cochem immer wieder prickelnde Strafraumsituationen. In der Offensive nutzte Timo Berdi zwei der zahlreichen Chancen und erzielte beide Treffer zum 2:1-Sieg für die SpVgg Cochem.

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