Allgemeine Berichte | 04.02.2015

Kloster Ebernach saniert zwei Wohngebäude

Umzüge in die renovierten Häuser laufen

Zukunftskonzept „Vision 2020“

In beiden Häusern wurden die Sanitärbereiche von Grund auf saniert und barrierefrei eingerichtet. Privat

Cochem. Kloster Ebernach schließt bereits in Kürze einen weiteren Schritt seines Zukunftskonzeptes „Vision 2020“ ab. Denn mit der Sanierung der beiden Wohngebäude „Ärztehaus“ und „Don Bosco“ konnten über die letzten Monate jetzt 24 bedarfsgerechte, barrierefreie und zeitgemäße Wohnplätze geschaffen werden. Davon umfasst das „Ärztehaus“ acht Zimmer, ein zentrales Mitarbeiterbüro sowie einen Bereitschaftsraum. Im Rahmen der Sanierung erfuhr das „Ärztehaus“ eine energetische Sanierung mit einem neuen Dach, neuen Fenstern sowie einer neuen Gas-Heizungsanlage, die auch das Nachbargebäude „Don Bosco“ mit versorgt. Dieses bietet insgesamt 16 Plätze. In beiden Häusern wurden die Sanitärbereiche von Grund auf saniert und barrierefrei eingerichtet. Das Ärztehaus erhielt auf der rechten Giebelseite sogar neuen kompletten Sanitäranbau, in dem nun auf allen drei Etagen barrierefreie Bäder genutzt werden können. Zudem wurde in beiden Gebäuden ein Personenaufzug eingebaut, der jetzt auch Rollstuhlfahrern das Wohnen in einem der Häuser ermöglicht. Der 58-jährige Josef Kraft ist der erste Bewohner, der ins Ärztehaus eingezogen ist. Auf einem kleinen Schild an seiner Zimmertür im dritten Stock ist sein Name eingraviert. Die Möbel sind schon so weit aufgebaut und nach und nach fängt er jetzt an, seine Kartons auszupacken, denn er will als erster in dem neu sanierten Haus schlafen. „Ich bin richtig froh, dass wir jetzt in so einem modernen und renovierten Haus wohnen können. Mein Bruder Thomas zieht auch bald hier auf der Etage ein“, freut sich Kraft. Insgesamt sind dort drei Bewohnerzimmer, eine Küche mit Essbereich, ein großes neues barrierefreies Bad sowie ein Wohnzimmer. Innen sind die Arbeiten an den beiden Gebäuden jetzt so gut wie abgeschlossen. Den letzten Schliff erhalten sie mit einem Außenanstrich und im „Ärztehaus“ mit einer Rollstuhlrampe, die zu der automatischen Schiebetür führt. In ein paar Tagen werden dann auch die anderen Bewohner wieder zurück in ihre frisch renovierten Zimmer ziehen. Manche bleiben aber auch auf ihren eigentlich nur als Überbrückung gedachten Wohngruppen wohnen, weil sie zwischenzeitlich dort neue Freunde gefunden haben. Drei Plätze sind deshalb im Moment noch frei und können neu besetzt werden! Die Gesamtkosten für die Sanierung der beiden Gebäude beliefen sich auf rund 1,4 Mio. Euro. An diesen Kosten beteiligt sich das Land Rheinland-Pfalz mit rund 700.000 Euro in Form eines Investitionskostenzuschusses. Weitere rund 200.000 Euro sind bei der Aktion Mensch beantragt, sodass die Franziskanerbrüder rund 500.000 Euro für die Sanierung und Nutzung der beiden Häuser investieren. Weitere Infos unter www.klosterebernach.de.

Josef Kraft ist der erste Bewohner, der ins Ärztehaus eingezogen ist.

Josef Kraft ist der erste Bewohner, der ins Ärztehaus eingezogen ist.

In beiden Häusern wurden die Sanitärbereiche von Grund auf saniert und barrierefrei eingerichtet. Fotos: Privat

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