Politik | 15.10.2015

„Unbewusste Ver- breitung einer Irrlehre“

Leserbrief zum Marienkult bei der Feier „100 Jahre Lourdesgrotte“ am Kloster Maria Engelport in Treis-Karden

Nun gibt es die Lourdesgrotte am Kloster Engelport schon seit 100 Jahren und man hat dieses Ereignis entsprechend gefeiert. Allerdings kann ich mich als gläubiger Christ nicht mit dem Marienkult anfreunden. Bei der Hochzeit zu Kana wanden sich die Jünger auch zunächst an Maria, doch sie verwies auf ihren Sohn: „Was Er euch sagt, das tut.“ Jesus selbst hat gesagt: „Alles, was ihr in meinem Namen bittet ...“ - es ist also keine Rede davon, dass man auch in einem anderen Namen bitten könnte, also auch nicht im Namen Mariens. Jesus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben: Niemand kommt zum Vater denn durch mich!“ - also ist die Hinwendung zu Maria haltlos. Und sie ist eine fatale Sünde!

Zwar lehrt die römisch-katholische Kirche die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel, doch dazu fehlt jeglicher Beweis. Im Gegenteil: Ein solch wichtiges und außerordentliches Ereignis wäre ganz sicher in den Evangelien, in der Apostelgeschichte oder zumindest in den Briefen erwähnt worden, doch davon lesen wir nichts. Vielmehr forderte Jesus bei seinem Sühnetod am Kreuz einen Jünger dazu auf, für die Mutter Seiner menschlichen (!) Gestalt zu sorgen, eine Aufforderung, die bei einer Himmelfahrt Mariens ganz sicher keinen Sinn macht. Maria ist also eines natürlichen Todes gestorben.

Es wird also - zumindest unbewusst - eine Irrlehre verbreitet, die durch nichts haltbar ist und der Bibel widerspricht. Da Maria - wie jeder andere Mensch auch - gestorben ist, ist die Hinwendung zu ihr bereits in den mosaischen Gesetzen verboten, welche die Hinwendung zu Totengeistern und Geisterbeschwörung verurteilt. Aus 1. Samuel 28:7-25 erfahren wir, dass König Saul sich versündigte, als er Samuels Geist aus dem Totenreich von einer Geisterbeschwörerin hat rufen lassen.

Ebenso hat Gott niemals einen Totengeist geschickt, um eine Botschaft an die Menschen zu bringen; stets waren es noch lebende Propheten oder Engel, die diese Botschaft weitergaben. Wieso sollte Er es mit Maria anders machen?

Als Christ blickt man auf Jesus, den Herrn und weiß, dass man sich an Ihn immer wenden kann mit all den Freuden und Hoffnungen, die man hat, aber auch mit allen Ängsten, Sorgen und Nöten. Jesus allein ist der Herr: Nur zu Gott dürfen wir beten und zu niemand anders.

Markus Kenn, Cochem

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