Allgemeine Berichte | 16.07.2014

Schulfest der St. Sebastianus Schule Ellenz-Poltersdorf

Wir sind Kinder einer Welt

Es wurde getrommelt, gesungen und getanzt. privat

Ellenz-Poltersdorf. Weit über den Schulhof hinaus ist es zu hören. Klänge aus fernen Ländern schweben in der heißen Nachmittagssonne, am vergangen Freitag, über Ellenz-Poltersdorf.

Strahlende Kinderaugen

Es sind afrikanische Trommelrhythmen der Gruppe „Black and White e. V.“. Die Grundschulkinder stehen mit strahlenden Augen um die Gruppe und bewegen sich zum Klang der Musik, klatschen in die Hände und singen mit: „Hakuna Matata, Hakuna Matata…“. Ein Sprichwort aus der afrikanischen Sprache Swahili, welche wörtlich übersetzt „Es gibt keine Probleme“ heißt. Oder umgangssprachlich „Alles in bester Ordnung“. Und so war es auch beim Mitmachkonzert für Groß und Klein, Alt und Jung, im Rahmen des Schulfestes der St. Sebastianus Grundschule Ellenz-Poltersdorf. Rektorin Hiltrud Thiel begrüßte die Gäste: „Während des ganzen Schuljahres haben die Kinder sich in verschiedenen Projekten mit den Kontinenten und den Menschen und Tieren die dort leben, beschäftigt. Sie haben erfahren, unter welchen Bedingungen Menschen dort leben und gelernt, wie sich die Menschen ernähren, aber auch vielfältige Einblicke in die verschiedenen Kulturen erhalten. Unser Schülerinnen und Schüler haben verstanden, dass es viele Menschen gibt, die unsere Hilfe brauchen.“

Eigene Bücher gespendet

Um die Kinder spürbar mit anpacken zu lassen und Hilfe zu spenden, stifteten sie vor einigen Wochen Bücher aus dem eigenen Bücherregal zu Hause, die dann wieder in der Schule zum Kauf angeboten wurden. Mit dem daraus akquirierten Geld werden die Kinder zwei Afrika-Projekte unterstützen. Schon am Vormittag arbeitete die fünfköpfige Gruppe, darunter vier Afrikaner und ein Deutscher, mit den Kindern zusammen auf den großen Auftritt am Nachmittag hin.

Getrommelt, gesungen und getanzt

Es wurde getrommelt, gesungen, getanzt und fast nebenbei aber einprägsam erfuhren die Kinder von den Lebensbedingungen die in Afrika vorherrschen. Dieser Tag war ein gelungener Abschluss des Jahresprojektes, bei dem die Freude und Zuversicht der afrikanischen Gäste auf die ganze Schulgemeinschaft überschwappen konnte. Die Schulgemeinschaft bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben: den Eltern , die fleißig mitgeholfen haben, den Kuchenspendern und allen Sponsoren, die durch Geldspenden den Workshop und das Konzert erst möglich gemacht haben.

Es wurde getrommelt, gesungen und getanzt. Foto: privat

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