Allgemeine Berichte | 22.11.2013

Dorfgemeinschaft hatte zum 1. Boule-Turnier in Niederraden eingeladen

18 Enthusiasten, 54 Kugeln und...

Unter dem Sonnenschirm, der diesmal aber vor Regen schützen musste, ging es recht gesellig zu.

Niederraden. Nach einer Anreise im Regen, die die meisten Teilnehmer zu Fuß bewältigten, fanden sich die Spieler am Rande der Bahnen ein. Hier stand ein riesiger Sonnenschirm, der die Gäste und die Wettkämpfer diesmal nicht vor der Sonne, sondern vor dem strömenden Regen schützen sollte. Nicht nur der Regen war an diesem Morgen eine Herausforderung, sondern auch die Kälte machte allen ein wenig zu schaffen. Dem konnte abgeholfen werden: Ein großzügig bemessener Vorrat an Glühwein zum Aufwärmen stand bereit. Während die Organisatoren mit den letzten Vorbereitungen beschäftigt waren, trafen die Teilnehmer nach und nach am Veranstaltungsort ein. Nachdem auch die am weitesten angereiste Teilnehmerin, die am frühen Morgen in Köln startete, eingetroffen war, konnte es dann kurz nach 11:00 Uhr losgehen.

Beim 1. Boule-Turnier in Niederraden, dass von der Dorfgemeinschaft Niederraden organisiert wurde, traten insgesamt neun Teams zu je zwei Spielern (Formation „doublette“) gegeneinander an. Jeder Teil-nehmer zahlte ein „kleines“ Startgeld und brachte einen Wichtel als „Turnier-Einsatz“ mit.

Gespielt wurden insgesamt 17 Spiele; diese wurden in einer Vorrunde, einer Hauptrunde und einem Finale absolviert. Da die Gruppen aus jeweils drei Teams bestanden, hatte jeweils ein Team aus einer Gruppe „Spielpause“. Damit blieb zwischen den einzelnen Spielen immer ausreichend Zeit, um ein wenig zu Fachsimplen, sich mit Glühwein aufzuwärmen oder auch eine Stärkung in Form von Würstchen mit Brötchen und Senf zu sich zu nehmen. Das Nass von Oben legte leider selten eine Pause ein, trotzdem waren die Teilnehmer guter Laune und ließen sich die Stimmung nicht verderben.

In der Vorrunde spielten in den jeweiligen Gruppen drei Teams gegeneinander, so dass in jeder Gruppe die Platzierungen eins bis drei ermittelt wurden. In der Hauptrunde spielten die jeweils Erst- und Zweit-platzierten einer Gruppe aus der Vorrunde in zwei Gruppen zu je drei Teams gegeneinander. Die beiden Erstplatzierten aus den zwei Gruppen der Hauptrunde spielten schließlich um Platz 1 und die Zweitplatzierten um Platz 3.

Wahre Regen-Partien

Da auch am Nachmittag das Wetter nicht besser wurde, mussten die letzten Partien alle bei Regen ausgetragen werden. Die Hartgesottenen schien der Regen allerdings nicht zu irritieren - alle spielten bis zum Schluss mit viel Leidenschaft, wobei die letzten Punkte in jedem Spiel immer hart umkämpft waren; schließlich galt es, eine Siegerprämie einzustreichen. Um 17:00 Uhr konnte dann die Siegerehrung erfolgen. Das Startgeld wurde komplett an die drei Erstplatzierten Teams ausgezahlt. Die Erstplatzierten waren Ingrid Schneeloch und Herbert Bahn, die Zweitplatzierten Rita Neitzert und Sabine Weißenfels und die Drittplatzierten Heike und Martin Kösters. Gleichzeitig mit der Siegerehrung fand auch das Wichteln statt, dass bei allen Teilnehmern für die die eine oder andere Überraschung sorgte.

Auch wenn der Wettergott an diesem kühlen nassen Novembertag nicht so recht mitspielte, hatten alle (Wettkämpfer und Gäste) sehr viel Spaß an dem Spiel und freuen sich schon auf eine weitere Partie - die dann, so die Hoffnung, auch bei besserem Wetter stattfinden wird.

Die Siegerinnen und Sieger.

Die Siegerinnen und Sieger.

Unter dem Sonnenschirm, der diesmal aber vor Regen schützen musste, ging es recht gesellig zu.

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