hSV Ellingen
90. Geburtstag war ein guter Grund zum Feiern
Ehemalige Aktive des Vereins blickten auf bewegende Momente zurück und sehen den Verein in guten Händen
Ellingen.Der SV Ellingen feierte am vergangenen Samstag seinen 90. Geburtstag. Viele Erinnerungen an die vergangen 90 Jahre wurden durch alte Bilder und Filme sowie Wortbeiträge wach.
Der Verein blickte bei der Feier im Jugend- und Kulturzentrum Oberhonnefeld aber auch optimistisch in die Zukunft. Im Stil des aktuellen Sportstudios ging der offizielle Teil der Feier über die Bühne. Neben den derzeit aktiven Spielern waren viele ehemalige Aktive gekommen. Unter ihnen auch der Landrat Rainer Kaul, Verbandsbürgermeister Hans-Werner Breithausen, die Ortsbürgermeisterin Birgit Haas und Ortsbürgermeisterin von Oberhonnefeld-Gierend Rita Lehnert. Die Vier wurden auch vom Moderator des Abends, dem Geschäftsführer Stefan Haas, interviewt.
So wollte Stefan Haas wissen, was das schönste oder einprägsamste Erlebnis beim SV Ellingen war. Birgit Haas, die auch heute noch im Verein aktiv ist, meinte: „Der Aufstieg der ersten Mannschaft in die Bezirksliga. Da war ich bei der Feier in der Kabine mit dabei.“ Rainer Kaul erinnerte sich an seine Ellinger Zeit und daran, dass er als Ersatztorwart des Ersatztorwarts „beim Amtspokal zwischen den Pfosten stand und der Sieg nach Ellingen ging“.
Rita Lehnert war von 1971 bis 1977 bei der Damenmannschaft aktiv dabei. Noch heute ist Hans-Werner Breithausen, der fußballerisch in Ellingen groß geworden ist, Mitglied im Verein. Er erinnerte sich an die einzige Rote Karte seiner langen Laufbahn: „Die bekam ich als A-Jugendspieler ausgerechnet beim Spiel, das vom eigenen Trainer Werner Müller geleitet wurde.“
Erfolg durch Fairness und Kameradschaftlichkeit
Natürlich wollte Moderator Stefan Haas auch wissen, wo die SG Ellingen am Saisonende stehen wird. Hier die Tipps: Hans-Werner Breithausen legte sich auf Platz zwei bis fünf fest. Rainer Kaul meinte es wird der dritte oder vierte Platz, Rita Lehnert sagte Platz drei. Am optimistischsten war Birgit Haas, sie sieht die Mannschaft am Ende auch auf dem derzeitigen Tabellenplatz zwei. Mal sehen, wer am Ende recht behält.
Bei den Grußworten wurde sehr deutlich, wo der Erfolg des Vereins herkommt. Es ist der nette und faire Umgang der Mitglieder untereinander und die gute kameradschaftliche Stimmung. Wie meinte Birgit Haas: „Es macht Spaß gemeinsam zu schwitzen und zu feiern.“ Verbandsbürgermeister Hans-Werner Breithausen führt den Erfolg auf „die gute Jugendarbeit“ zurück.
„Ellingen gehört schon seit vielen Jahren zu den Spitzenvereinen im Kreis Neuwied. Zeitweise standen sie ganz oben. Ellingen hatte immer gute Trainer, Funktionäre und Betreuer, die den Verein nach vorne gebracht haben und bringen“, war die Meinung des Landrates Rainer Kaul.
Die Damenmannschaft hatte das Jugend- und Kulturzentrum stilecht und liebevoll dekoriert.
An der Wand hinter der Bühne waren die Ergebnisse der legendären Pokalspiele aufgelistet. Dort waren Namen wie Schalke oder St. Pauli zu lesen.
Den musikalischen Part übernahm Werner Eul, der in Ellingen spielte. Die erste Mannschaft ist in der Spielgemeinschaft mit dem FC Willroth, dessen erster Vorsitzender Bernd Kambeck da war, und mit dem TuS Bonefeld, der unter anderem von der Vorsitzenden Elisabeth Bußmann vertreten wurde.
Für den Fußballkreis überbrachte Günter Hübinger die Glückwünsche und zwei Spielbälle.
Elisabeth Bußmann und Bernd Kambeck im Interview mit Stefan Haas (von links).
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