Innung der Friseure führte Versammlung durch
Ausbildungssituation war ein Hauptthema
Kreis Neuwied. Der Obermeister der Friseur- und Kosmetikerinnung Rhein-Westerwald, Gerd Schanz aus Neuwied, freute sich über die Teilnahme vieler Mitgliedsbetriebe an der Innungs-Versammlung der Friseure in der Krambergsmühle in Winkelbach.
Die Ausbildungssituation und die Personalpolitik waren Hauptthemen in seinem Jahresbericht, wobei Schanz kritisch anmerkte, dass sich die Situation am Arbeitsmarkt in wenigen Jahren dramatisch ändert. Da die Geburtenzahlen schwinden und damit auch der mögliche Nachwuchs für das Handwerk ausbleibt, so Schanz, ist schon jetzt spürbar und das wird sich künftig noch verstärken. Er verwies auf die Nachwuchs-Förderungskampagne „My Beauty Career“ des Zentralverbands, den dieser in Zusammenarbeit mit L’Oreal ins Leben gerufen habe, um gegen zu steuern. Mit der Hilfe von Ausbildungsbotschaftern sollen jungen Menschen bei dieser Kampagne, in Zusammenarbeit mit den berufsbildenden Schulen, die Vielfältigkeit des Friseurhandwerks und die Karrierechancen nähergebracht werden. In seinem durchaus kritischen Resümee seiner einjährigen Amtszeit berichtete Schanz auch von dem Bestreben, künftig innerhalb der Innung ein Modeteam einzurichten.
„Den schönsten Beruf der Welt“ habe der Friseur, so Landesinnungsmeister Guido Wirtz vom Friseurverband Rheinland, der den Teilnehmern Rede und Antwort stand. Aufklärend berichtete er über die Arbeit des Landesverbands und informierte über die Tarifpolitik im Friseur- und Kosmetikerhandwerk.
