Allgemeine Berichte | 26.08.2014

Seniorensicherheitsberatung im Polizeipräsidium Koblenz

Besserer Schutz vor Dieben und Betrügern

Seniorensicherheitsberater klären auf und informieren zu relevanten Themen

Koblenz. Die Beachtung einiger meist einfacher Verhaltensmaßregeln kann die persönliche Sicherheit und den Schutz von Hab und Gut um ein Vielfaches verbessern. Diese der älteren Bevölkerung zu vermitteln und über die Tricks und Strategien von Betrügern und Einbrechern aufzuklären, ist Aufgabe der ehrenamtlichen Seniorensicherheitsberater. Seniorenberater sind jedoch keine „Ersatz-Sheriffs“ oder Hilfspolizisten. Vielmehr können sie durch Tipps und enge Kontaktpflege vor Ort hilfreiche Arbeit leisten und das subjektive Sicherheitsgefühl gerade der älteren MitbürgerInnen steigern. Denn ältere Menschen sind überproportional im Vergleich zu anderen Bevölkerungsgruppen Opfer von Haustürgeschäften, da sie oft gutgläubig sind und die Tricks der Betrüger gar nicht erst durchschauen.

Der nächste Schulungstermin findet am 14. und 17. Oktober zentral im Polizeipräsidium Koblenz statt. Durch die intensive zweitägige Ausbildung durch das Team der polizeilichen Prävention-SB 15 unter der Leitung von Jürgen Quirnbach werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Lage versetzt, als Multiplikatoren anderen Senioren Tipps und Erfahrungen für die eigene Sicherheit weiterzugeben. Auch ältere Menschen mit Migrationshintergrund, die in ihrem Umfeld Sicherheitstipps vermitteln wollen, sind ebenfalls angesprochen. Die TeilnehmerInnen lernen die Strukturen der Polizei kennen und erfahren, in welcher Weise das kriminalpolizeiliche Team Unterstützung bei der Arbeit der Seniorensicherheitsberater geben kann. Zahlreiche Themen wie Diebstahl, Raub und Einbruch, Gewalt an Schulen, häusliche Gewalt, Sexualdelikte wie Kindesmissbrauch, Stalking, Terrorismus, Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus, Opferschutz und vieles mehr werden von den Referenten Gabi Theis und Jürgen Quirnbach angesprochen und sie sind jedes für sich genommen bereits Thema für einen Vortrag, die das Präventionsteam zusammengestellt hat.

„Seniorensicherheitsberater können in ihrer Nachbarschaft oder Familie wichtige Sicherheitstipps weitergeben, aber sie werden auch von den Vereinen in den Gemeinden für Vorträge und Informationen angefragt“, erläutert die Seniorenbeauftragte Andrea Oosterdyk. Auch nach der Ausbildung werden die Sicherheitsberater vom SB-15-Team weiterhin betreut und per E-Mail mit wichtigen Informationen versorgt. Gemeinsam mit den Kommunen werden Fortbildungsveranstaltungen organisiert. Infos und Anmeldung bei Andrea Oosterdyk, Kreisverwaltung Neuwied, Tel. (0 26 31) 80 31 29, E-Mail: andrea.Oosterdyk@kreis-neuwied.de.

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