Flugplatzfest in Dierdorf-Wienau macht Lust aufs Fliegen
Besucher erleben Faszination des Luftsports
Dierdorf. Zwei Tage Faszination Fliegen bietet der Luftsportverein Neuwied am Wochenende, 5 und 6. September, auf dem Flugplatz Dierdorf-Wienau. In einer Flugschau werden an beiden Wochenendtagen jeweils ab 12 Uhr die unterschiedlichen Luftsportarten vorgeführt: Ganz still geht es mit den Segelflugzeugen zu, wenn sie mit Höchstgeschwindigkeit im Tiefflug über die Startbahn rauschen, wieder in die Höhe ziehen und zur Landung eindrehen. Modellflieger zeigen, was alles mit ihren Miniaturmodellen möglich ist, und Oldtimer lassen die Zeit der „fliegenden Kisten“ aufleben. Vom sicheren Vorfeld auf dem Flugplatz Dierdorf-Wienau können die Zuschauer der Faszination der freien Bewegung in der dritten Dimension nachspüren. Bei seinem Tag der offenen Tür ermöglicht es der Luftsportverein Neuwied, den Westerwald einmal selbst von oben zu betrachten. Der Genuss der Vogelperspektive wird durch ganz unterschiedliche Fluggeräte möglich. Aus Segelflugzeugen, Motorflugzeugen und Tragschraubern. Für alles gibt es Mitflugmöglichkeiten.
Außerdem erklären die Amateurflugzeugbauer im LSV Neuwied ihre in der Garage entstandenen Schmuckstücke. Und der in Wienau stationierte rote Doppeldecker wird für die Kinder den „Bombon-Bomber“ spielen.
Infos zum Luftfahrerschein
Des Weiteren gibt die Flugschule des Luftsportvereins Neuwied mit ihren mehr als zehn Fluglehrern Einblick ins Ausbildungsprogramm. Das Fliegen von Segelflugzeugen und Motorseglern kann dort gelernt werden. Damit es erschwinglich bleibt, sind an jedem Wochenende die Fluglehrer ehrenamtlich im Einsatz. So kann auch schon ein 14-Jähriger mit seinem Taschengeld-Budget mitmachen. Rund 50 Starts mit Lehrer sind notwendig, dann kann man schon allein in die Luft.
Wie der Weg zum Luftfahrerschein für Segelflieger und auch zum Motorflieger aussieht, dafür stehen die rund 100 Mitglieder des LSV Neuwied am Tag der offenen Tür Rede und Antwort.
Einmal durch die Lüfte gleiten können auch Besucher. Foto: privat
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