Politik | 22.03.2014

St. Katharinen ist neue Schwerpunktgemeinde der Dorferneuerung im Landkreis Neuwied

Bürgermeister Knopp: Zukunftsfähiges Leitbild für den Ort entwickeln

Hallerbach: Stärkung der Ortskerne bilden Mittelpunkt der Dorferneuerung

(v.r.n.l.): Klaus Stumpf, Abteilungsleiter der Abteilung Infrastruktur im Innenministerium, Georg Engels, 1. Beigeordneter von St. Katharinen, Willi Knopp, Ortsbürgermeister von St. Katharinen, Innenminister Roger Lewentz, Achim Hallerbach, 1.Kreisbeigeordneter des Landkreises Neuwied, Hans-Günther Fischer Bürgermeister der Verbandsgemeinde Linz, Margit Rödder-Rasbach, Dorferneuerungsbeauftragte des Landkreises Neuwied, Hans Robert Pütz, Beigeordneter der Ortsgemeinde St. Katharinen. privat

Mainz/Kreis Neuwied. Die Ortsgemeinde St. Katharinen ist neue Schwerpunktgemeinde der Dorferneuerung im Landkreis Neuwied. Das Ministerium des Inneren und für Infrastruktur hat im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms 2014 20 neue Schwerpunktgemeinden anerkannt. Innenminister Roger Lewentz hat die Anerkennungsschreiben an die Vertreter der Kommunen übergeben und über die Chancen und Möglichkeiten der Schwerpunktanerkennung informiert.

Förderung einer nachhaltigen Dorfentwicklung

Ziel der Schwerpunktbenennung, die für die Dauer von sechs Jahren erfolgt, ist die verstärkte Förderung einer nachhaltigen Dorfentwicklung sowie struktur- und funktionsverbessernder Maßnahmen zur Innenentwicklung. „Insbesondere die Umnutzung leer stehender Bausubstanz im Ortskern zur Stärkung und Wiederbelebung der Ortskerne stehen im Mittelpunkt der Arbeitsschwerpunkte der Dorferneuerung“, betont der Erste Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach. Darüber hinaus sind Maßnahmen zur Sicherung der Grundversorgung und der sozialen Daseinsvorsorge, die mit einem aktiven Beteiligungsprozess der Dorfbewohner einhergehen sollten, verstärkt zu entwickeln. „Bei vielen privaten Maßnahmen handele es sich um Umnutzungsmaßnahmen leer stehender, renovierungsbedürftiger Bausubstanz, die insbesondere der kostengünstigen Wohnraumschaffung junger Familien sowie dem Neuzuschnitt von Wohnungen mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten für Jung und Alt im Ortskern dienten ,“ ergänzt Hallerbach.

Umfassender Beteiligungsprozess

Auch besteht die Möglichkeit, für die neuen Schwerpunktgemeinden im Rahmen einer Dorfmoderation einen umfassenden Beteiligungsprozess durchzuführen und das Dorferneuerungskonzept fortzuschreiben. „Damit können wir ein zukunftsfähiges Leitbild für den Ort entwickeln um St. Katharinen mit allen Ortsteilen noch attraktiver und lebensfähiger zu gestalten“, ist sich Ortsbürgermeister Willi Knopp von der Ortsgemeinde St. Katharinen sicher. Auch Bürgermeister Hans Günther Fischer gratulierte der Gemeinde für die offizielle Anerkennung als Investitions- und Maßnahmenschwerpunkt in der Dorferneuerung.

Im Programmjahr 2013 seien in der Dorferneuerung im Land 30 Dorfmoderationen mit einer Gesamtzuwendung in Höhe von rund 350.000 Euro gefördert worden. Insgesamt wurden 154 öffentliche und 1075 private Maßnahmen durch die Dorferneuerung im Rheinland-Pfalz unterstützt. Mit einer Gesamtfördersumme in Höhe von 20,3 Millionen Euro sind Investitionen in Höhe von 113 Millionen Euro ausgelöst worden. „Das ist ein klarer Beleg auch für die volkswirtschaftliche Bedeutung der Dorferneuerung“, so der Innenminister Roger Lewentz. Insbesondere kleinere Handwerks- und Gewerbebetriebe profitieren somit auch von den öffentlichen und privaten Baumaßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung.

Kreisverwaltung Neuwied

(v.r.n.l.): Klaus Stumpf, Abteilungsleiter der Abteilung Infrastruktur im Innenministerium, Georg Engels, 1. Beigeordneter von St. Katharinen, Willi Knopp, Ortsbürgermeister von St. Katharinen, Innenminister Roger Lewentz, Achim Hallerbach, 1.Kreisbeigeordneter des Landkreises Neuwied, Hans-Günther Fischer Bürgermeister der Verbandsgemeinde Linz, Margit Rödder-Rasbach, Dorferneuerungsbeauftragte des Landkreises Neuwied, Hans Robert Pütz, Beigeordneter der Ortsgemeinde St. Katharinen. Foto: Foto:

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