Allgemeine Berichte | 27.04.2015

Aktiv in den Frühling im Rengsdorfer Land

Butterpfad, Zwergenwege und weitere Wanderwege

Gut 20 ehrenamtliche Wegewarte unterwegs

Butterpfad, Zwergenwege und weitere Wanderwege

Rengsdorf. Für die Verbandsgemeinde Rengsdorf sind gut 20 ehrenamtliche Wegewarte für viele Wanderwege in den Ortsgemeinden des Rengsdorfer Landes unterwegs. Zurzeit findet die sogenannte Frühjahrsbegehung statt und die Wegewarte bringen die Wege für die Wandersaison in Ordnung. Koordiniert wird die Arbeit vom Wegemanager Wilfried Dietz aus Rüscheid, der natürlich auch selbst mit anpackt. Besondere Priorität haben neben dem Rheinsteig die Premiumwanderwege und Wäller Touren Klosterweg von Rengsdorf nach Waldbreitbach sowie die Iserbachschleife im Kirchspiel Anhausen und Isenburg. Die Themenwege werden auch gern erwandert. Hier sind der Butterpfad zwischen Rengsdorf, Straßenhaus und Hümmerich zu erwähnen, der Limeswanderweg in Melsbach und die Zwergenwege rund um Rengsdorf sowie die kommunalen Rundwege. Der letzte Sturm hat in einigen Bereichen viele Bäume „umgeworfen“ und die Aufräumungsarbeiten sind noch nicht vollständig abgeschlossen. Hier müssen die Profis der Revierförstereien ran. Daneben werden die Beschilderungen und die Ruhebänke kontrolliert. Kleine Ausbesserungen und Reinigungsarbeiten werden direkt erledigt. Mal geht es auf dem Klosterweg gemütlich entlang des Laubach-, Dombach- und Fockenbachtales, zum anderen ist die Wanderstrecke auch sportlich ambitioniert mit einem ständigen Wechsel von Auf und Ab.

Klosterweg einzigartiges Wandererlebnis

Dies sind Attribute eines anspruchsvollen und modernen Wanderweges und machen den Klosterweg als seinerzeit erste „Wällertour“ zu einem einzigartigen Wandererlebnis in der Region Westerwald. Hinzu kommt, dass der Klosterweg den Rhein-Steig in Rengsdorf mit dem Westerwald-Steig in Waldbreitbach verbindet. Die Tagesetappe führt durch eine traumhaft schöne Landschaft mit weiten Ausblicken und sanften Hügeln, durch schattige Wälder und grüne Wiesen. Historisch ist der Butterpfad anzusehen, weil dieser Weg Hunderte von Jahren von Bauern genutzt wurde, um ihre Waren nach Neuwied auf den Markt zu transportieren. Der gut ausgeschilderte Wanderweg ist auch für Ungeübte geeignet. Er weist keine großen Steigungen auf, ist barrierefrei und kann somit auch mit Kinderwagen oder von Rollstuhlfahrern genutzt werden. Aber auch für große Wandertouren bietet er sich an, denn er verbindet den Rheinsteig und Klosterweg in Rengsdorf mit dem Westerwaldsteig. Dieser ist über einen rund vier Kilometer langen Zuweg von Hümmerich aus erreichbar. Die Wegführung wurde gegenüber früher ein wenig geändert, um den Wanderern die Sehenswürdigkeiten „Alexander-Stollen“, „Grube Luisenglück“ oder den Marktplatz von Straßenhaus zu zeigen. Eine weitere Attraktion ist der Mammutwald in der Nähe von Straßenhaus. Der Butterpfad ist ein Wanderweg, bei dem sich wunderschöne Wiesenwege mit geheimnisvollen Waldpassagen und weiten Ausblicken über den Westerwald abwechseln. Die Zwergenwege wurden gemeinsam mit dem „WanderTourenTeam“ Rengsdorf konzipiert und sind für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter, aber auch für Familien mit Kleinkindern gedacht. Mit ihren unterschiedlichen Anforderungen und Längen sind die Zwergenwege ebenso für ältere Menschen zu begehen. Sie eignen sich bedingt für „Outdoor“-Kinderwagen und bieten kleine Erlebnisse und Informationen für Kinder am Wegesrand. Vor allem geht es darum, Kinder schon frühzeitig an die Natur, die Wertschätzung für Pflanzen und Tiere und an das Wandern heranzuführen.

Drei Zwergenwege rund um Rengsdorf

Es sind gleich drei Wege rund um Rengsdorf als Zwergenwege markiert und an jedem heißt ein Zwerg die Wanderer willkommen. Der Zwergenweg 1 mit der roten Zipfelmütze als Logo startet am Parkplatz Mühlenweiher/Obere Mühle Rengsdorf und führt in Richtung Butterpfad zu einem Wildgehege und auf der anderen Seite des Völkerwiesenbaches wieder zurück. Der Zwergenweg 2 heißt „Fledermaus im Laubachtal“ und startet am Waldfestplatz/Nähe Tennisterrasse Rengsdorf. Er ist mit einer blauen Zwergenmütze markiert und mit 4,2 Kilometer und 230 Höhenmetern der anspruchsvollste Zwergenweg. Der Zwergenweg 3 führt vom Kinder-Kräutergarten Rengsdorf über den Apfelweg und ist ein kleiner mit einer grünen Zwergenmütze markierter Rundweg von zwei Kilometern mit vielen Informationen über Streuobstwiesen und Insektenhotels. Die knapp 21 Kilometer lange Iserbachschleife mit Startpunkt in Anhausen in einigen Bereichen recht anspruchsvoll ist, haben sich die „Macher“ einen besonderen Clou ausgedacht. Eine 3,2 Kilometer lange Verbindungsschleife zwischen dem Startpunkt in Anhausen und der Thalhauser Mühle teilt die Iserbachschleife in zwei moderate Etappen und von dieser Möglichkeit machen viele Wanderer Gebrauch. Daneben gibt es noch eine ganze Reihe weiterer kleinerer Wanderwege in und um die einzelnen Ortsgemeinden, die auch der Kontrolle und Pflege bedürfen. Ohne das ehrenamtliche Team wäre die Instandhaltung der umfangreichen Wege nicht zu leisten.

Butterpfad: Wegewart Horst Bodzian am Butterpfad. Fotos: Bernd Edling

Iserbachschleife1: Nach getaner Arbeit darf auch einmal eine wohlverdiente Rast eingelegt werden.

Butterpfad, Zwergenwege und weitere Wanderwege
Butterpfad, Zwergenwege und weitere Wanderwege

Meinborn: Wegemanager Wilfried Dietz setzt neue Pfosten in Meinborn.

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