Allgemeine Berichte | 26.02.2013

„Deine Idee lässt dich nicht mehr los?“

Seit 26 Jahren gibt es „Jugend forscht“ in Koblenz, die KEVAG unterstützt alle Jungforscher

Im Rahmen des Regionalwettbewerbes können alle Teilnehmer ihre Projekte und Arbeiten einem Publikum vorstellen. Privat

Koblenz. „Deine Idee lässt dich nicht mehr los?“ - So lautet in diesem Jahr das Motto, unter welchem alle Jungforscher dazu eingeladen wurden, ihre eigenen Ideen in die Tat umzusetzen. In den Wettbewerben „Schüler experimentieren“ (für Schüler bis 14 Jahre) und „Jugend forscht“ (für Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren) treten sie mit ihren Ideen gegeneinander an. Im Rahmen des Regionalwettbewerbes können dabei alle Teilnehmer ihre Projekte und Arbeiten einem Publikum vorstellen. Für die Gewinner dieses Regionalwettbewerbes geht es dann weiter zum Landes- und mit etwas Glück, für die Teilnehmer von „Jugend forscht“, auch zum Bundeswettbewerb. Wer die Region Koblenz dabei vertreten darf, wurde von Juroren aus den teilnehmenden Fachgebieten entschieden. Der Regionalwettbewerb Koblenz ist seit Jahren der teilnehmerstärkste Wettbewerb im nördlichen Rheinland-Pfalz und sogar einer der größten Regionalwettbewerbe in Deutschland. Auch dieses Jahr ist die Teilnehmerzahl erneut auf einen Rekord gestiegen. 142 Teilnehmer traten einzeln oder in Gruppen gegeneinander an. Insgesamt gab es 84 Projekte zu bestaunen. Seit 2002 ist KEVAG alleinige Patenfirma des Regionalwettbewerbs Koblenz. Der Verkehrs- und Energiedienstleister übernimmt dabei federführend die Organisation. Von der Einladung der Teilnehmer, Gäste und Juroren, über die Zuteilung und Betreuung der Plätze zur Präsentation der Arbeiten, bis hin zum Rahmenprogramm, kümmert sich KEVAG um das Gelingen des Wettbewerbes. Auch die Preisgelder für die ersten drei Plätze der beiden Wettbewerbe, werden von KEVAG gestiftet. Zwar standen die Projekte der Jungforscher im Vordergrund, doch wurde auch den Besuchern ein Rahmenprogramm geboten. Es reichte von der „Jugendwerkstatt Energie & Technik“ über das „Kinder-Technik-Ferien-Camps“ bis zu einem Infostand über die Ausbildungsmöglichkeiten bei KEVAG.

Zudem bot KEVAG mit der Aktion „Löten für Kids“ die Möglichkeit das eigene handwerkliche Geschick zu testen. Am Stand der Köhler GmbH durfte in die Arbeitswelt der Chemiker hineingeschnuppert werden. Auch Physik wurde erlebbar gemacht: An einem Modell der KEVAG wurde die Funktionsweise einer Dampfmaschine vorgeführt. Der Infostand „Ada-Lovelace Projekt“ widmete sich außerdem der Förderung des weiblichen Nachwuchses in technischen Berufen. Die Bekanntgabe und Ehrung der Sieger fand während der der Feierstunde im Nachmittag statt. Wettbewerbsleiter Dr. Robert Diensberg und die Patenbeauftragte Claudia Probst verkünden dabei die Sieger und überreichen Urkunden sowie Präsente an alle Teilnehmer. Auch Sonderpreise weiterer Unterstützer wurden in diesem Rahmen vergeben. Grußworte sprachen Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz sowie Bernd Wieczorek, Mitglied des Vorstandes von KEVAG. Musikalisch und durch eine Jonglage-Darbietung umrahmt wurde die Feierlichkeiten von Schülern des Görres-Gymnasiums Koblenz. Jugend forscht ist ein Wettbewerb für den naturwissenschaftlichen und technisch interessierten Nachwuchs - getragen von der Stiftung Jugend forscht e.V. Patenfirma in Koblenz ist seit vielen Jahren die KEVAG. Die Arbeiten befassen sich mit Themen aus den Fachgebieten Biologie, Chemie, Arbeitswelt, Mathematik und Information sowie Physik und Technik.

Sieger aus Dierdorf

„Gefährliche Teelichter?“, Jugend forscht, Fachgebiet Arbeitswelt(Projekt Nr. 119247): Ina Ramscheid (16),56269 Dierdorf-ElgertPriv. Martin-Butzer-Gymnasium, Dierdorf und Aileen Röser (15)57629 WiedPriv. Martin-Butzer-Gymnasium, Dierdorf. Betreuung: Herr Blecker.Dritter Preis (45 Euro, Stifter: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Sieger aus Vallendar

„Interaktiver Geräuschmelder für den Schulunterricht“, Jugend forscht, Fachgebiet Arbeitswelt(Projekt Nr. 119043). Jannik Stehr (15)56276 GroßmaischeidRealschule plus Vallendar. Betreuung: Herr König.

Im Rahmen des Regionalwettbewerbes können alle Teilnehmer ihre Projekte und Arbeiten einem Publikum vorstellen.Foto: Privat

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