Lokalsport | 30.11.2013

EHC Neuwied bestreitet am Sonntagabend um 19 Uhr das einzige Spiel des Wochenendes vor heimischen Fans gegen die Luchse

Derby gegen Lauterbach kehrt zurück in die Bärenhöhle

Foto: fischkoppMedien.

Neuwied. Mit einem Heimsieg im einzigen Spiel des Wochenendes kann sich der EHC Neuwied vorzeitig einen Platz unter den „Top vier“ in der Regionalliga West sichern - und damit den Sprung in den Oberliga-West-Pokal schaffen. Allerdings wartet ein harter Brocken auf die Deichstädter: Am Sonntag um 19 Uhr gastieren die Luchse aus Lauterbach erstmals seit Jahren wieder in Neuwied - es ist das Comeback eines ganz besonderen Derbys. „Ich denke schon, dass Lauterbach mit einer hohen Motivation nach Neuwied kommt“, sagt EHC-Trainer Arno Lörsch. Die Luchse hatten sich in der Vorwoche von Trainer Marc Garthe getrennt. „Da kann etwas bewegt worden sein oder auch nicht. In jedem Fall werden sie alles geben, denn sie brauchen im Kampf um einen der vier vorderen Plätze jeden Punkt. Da sind die Teams so eng zusammengerückt, da kann noch viel passieren. Dass wir das Hinspiel gewonnen haben, macht es nicht leichter. Aber zumindest wissen wir, wie man Lauterbach schlagen kann. Dazu müssen wir aber unsere Leistung abrufen.“ Die Tatsache, dass Neuwied bei einem Heimsieg vorzeitig für die Aufstiegsrunde qualifiziert ist, spielt für Lörsch dabei keine große Rolle. „Das ist momentan nicht wichtig. Momentan ist wichtig, von Spiel zu Spiel zu denken, Leistungen zu bestätigen und weiterhin Eishockey auf hohem Niveau zu spielen. Wir wollen mannschaftlich geschlossen auftreten, um Erfolg zu haben.“ Dass dabei am Ende der Hauptrunde gar der Meistertitel in der Regionalliga West möglich ist, will der EHC-Trainer gar nicht vom Tisch wischen. „Natürlich werden wir alles daran setzen, die Meisterschaft zu gewinnen. Das ist doch klar, wenn man in einer solchen Position ist. Aber da kann noch so viel passieren in den letzten Spielen. Unser primäres Ziel ist ein Platz unter den ersten Vier. Und wenn wir auf dem Weg auch den Titel mitnehmen können, dann werden wir alles daran setzen, dies auch zu tun.“ Verzichten muss der Trainer bei diesem Unterfangen weiter auf Rene Sting, dessen Verletzung am Knie nun diagnostiziert ist. „Rene hat leider einen Knorpelschaden und wird länger ausfallen. Andre Bruch wird nach seinem Handbruch bald wieder mit der Reha beginnen und vielleicht beim letzten Spiel in Kassel schon mal wieder dabei sein. Realistischer ist aber eher ein Einsatz ab der Aufstiegsrunde.“ Stefan Kaltenborn versuchte es nach seiner Verletzung am Dienstag erstmals wieder, musste das Eistraining aber vorzeitig abbrechen. Sein Einsatz gegen Lauterbach ist eher unwahrscheinlich. Rund um das Derby sind zahlreiche Aktionen und Überraschungen geplant. „Wir wollen am Sonntag einen neuen Zuschauerrekord für die laufende Saison aufstellen“, sagt der stellvertretende Vorsitzende Carsten Billigmann. „Wir freuen uns auf einen tollen Abend mit unseren Fans und mit vielen Gästen.“ So haben sich auf Initiative des EHC bereits mehr als 275 Karnevalisten samt Neuwieder Prinz für einen Besuch an diesem Abend in der Bärenhöhle angemeldet. „Wir wollen damit unterstreichen, dass wir gemeinsam eine Menge bewegen können in der Region.“ Obendrein feiert der EHC-Vorsitzende Prof. Dr. Peter Billigmann am Sonntag seinen Geburtstag. Die Bärenfamilie hat aus diesem Anlass eine Überraschung vorbereitet, über die sich sicherlich auch die vielen Besucher freuen werden. Der Dank des EHC gilt schon heute der Europcar-Autovermietung Werner Mannebach, die die Neuwieder bei dieser Überraschung tatkräftig unterstützt. „Wir hoffen auf einen großen Fanzuspruch am Sonntagabend“, sagt Carsten Billigmann. „Wir wollen die ohnehin schon grandiose Stimmung in der Bärenhöhle an diesem Abend noch einmal toppen.“

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