Allgemeine Berichte | 31.01.2016

Lösungen für intelligente und zukunftssichere Energieversorgung sollen im Mittelpunkt stehen

Dörfer und Städte könnten sich zu Smart Villages entwickeln

Werben für die Idee, dass Dörfer und Städte sich zu so genannten Smart Villages entwickeln (v.r.n.l.)): Projektleiterin Priska Dreher vom Referat Umwelt, Natur und Energie der Kreisverwaltung Neuwied, Achim Hallerbach, 1. Kreisbeigeordneter und Umweltdezernent und Tobias Gruben, Projektleiter beim Ifas, Umweltcampus Hochschule Trier.Kreisverwaltung

Das Ende 2015 gefasste Klimaabkommen von Paris wertet der 1. Kreisbeigeordnete und Umweltdezernent Achim Hallerbach als starkes Zeichen für den Klimaschutz und die notwendige Energiewende. In diesem Zusammenhang lädt er Kommunalvertreter im Kreis Neuwied zur Auftaktversammlung „Smart Village“ im Februar ein. Smart Villages sind Gemeinden, die in großem Umfang Energieeffizienz und Erneuerbare Energien einsetzen, um fossile Energieträger zu verdrängen. Sie nutzen biodiverse Landnutzungsstrategien und innovative Teilhabemodelle, um möglichst viele Menschen an den neuen Geschäftsfeldern zu beteiligen. „Viele Kommunen bluten finanziell aus, weil auch Energiethemen nicht mit der entsprechenden Relevanz bearbeitet werden können. Hier bieten sich zahlreiche sehr gute Förderkulissen, um aktiv das Thema Energie anzugehen“, wirbt Hallerbach für eine Teilnahme. Hallerbach begrüßt die historischen Vereinbarungen der 196 teilnehmenden Länder: „Es ist zweifellos ein denkwürdiger Bewusstseinsakt - der Klimawandel wird von der Staatengemeinschaft endlich allgemein als Tatsache anerkannt und gemeinsam ein ambitioniertes Ziel von unter zwei Grad Erderwärmung festgeschrieben“, konstatiert Achim Hallerbach. Reiche und arme Länder ziehen an einem Strang: Alleine darin zeigt sich, wie weit sich die Klimapolitik in den vergangenen Jahren entwickelt hat.“

Für den Umweltdezernenten gibt das Abkommen Zuversicht, dass Wohlstand auch so organisiert werden kann, dass er nicht die Zukunft auffrisst. Über tausend Bürgermeister aus aller Welt haben in Paris ihre Vision für eine sichere und saubere Zukunft zum Ausdruck gebracht. 53 der größten Weltkonzerne, darunter Google, BMW oder Ikea, haben Ähnliches bekannt gegeben. Immer mehr Finanzinstitute beschließen den Ausstieg aus fossilen Investitionen und Beteiligungen. Ganz neue Koalitionen sind am Entstehen. Ein solider Rahmen ist gesetzt. Hallerbach: „Jetzt gilt es, in den kommenden Monaten und Jahren vor Ort Anstrengungen zu unternehmen. Ohne lokale Erfolge können keine globalen Ziele erreicht werden.“

Deshalb sind alle kommunalen Vertreter im Landkreis am Dienstag, 16. Februar, 18 Uhr, in den außerschulischen Lernort auf der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage in Linkenbach ein, bei der Auftaktversammlung zur Kampagne „-Smart Village“ Lösungen für eine intelligente und zukunftssichere Energieversorgung in unseren Dörfern und Städten zu entwickeln.

15 Landkreise machen schon verbindlich mit bei der landesweiten Initiative. Es sollen aus jedem Landkreis 10 Ortsgemeinden gefunden werden, die in einem geführten Prozess bis zur Umsetzung konkreter Maßnahmen begleitet werden. Hallerbach: „2015 war das bislang heißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Es wird Zeit zu handeln.“

Werben für die Idee, dass Dörfer und Städte sich zu so genannten Smart Villages entwickeln (v.r.n.l.)): Projektleiterin Priska Dreher vom Referat Umwelt, Natur und Energie der Kreisverwaltung Neuwied, Achim Hallerbach, 1. Kreisbeigeordneter und Umweltdezernent und Tobias Gruben, Projektleiter beim Ifas, Umweltcampus Hochschule Trier.Foto: Kreisverwaltung

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