Tag der offenen Gemeinde in Kurtscheid
Ein tiefer Einblick in den Ort
Kurtscheid. Einen Tag der offenen Tür kennt jeder. Aber wie sieht ein Tag der offenen Gemeinde aus, zu dem die Ortsgemeinde Kurtscheid am vergangenen Samstag eingeladen hatte? Wer zur Wiedhöhenhalle kam, der konnte viel über seinen Ort erfahren. Der Kurtscheider Bürgermeister Ferdi Wittlich hatte die Idee zu dieser außergewöhnlichen Aktion. Jeder, der zum Zusammenleben im Dorf etwas beiträgt, konnte sich präsentieren. Es kam viel zusammen. Es wurde ins Bewusstsein gerückt, wie viele Aktivitäten es im Ort gibt. Wer aus Richtung Rengsdorf über die B256 nach Kurtscheid kam, konnte bereits am Ortseingang (linke Hand) die Blumenwiese der Arche Wyda bewundern. Sie ist nicht nur schön anzuschauen, sondern ein Eldorado für Insekten. Gleichzeitig gab es dort Informationen, wie eine solche Wiese angelegt und gepflegt wird. Vor der Wiedhöhenhalle hatte die Feuerwehr Fahrzeuge ausgestellt sowie die Rollos hochgefahren und gewährte so einen Einblick in das Innere der Fahrzeuge. Auf Wunsch gab es Informationen. Der örtliche Bauhof stellte seine Gerätschaften aus. Er residiert jetzt in den ehemaligen Räumen der Feuerwehr. Dort wurde mittlerweile auch ein Versammlungsraum eingerichtet. Der Bauhof hat eine eigene Werkstatt. Selbstredend gab es draußen auch Gegrilltes und Getränke, die die Besucher auf bereitgestellten Sitzgarnituren zu sich nehmen konnten. Für die Unterhaltung der Kinder und Jugendlichen sorgten der Kindergarten und die Pfadfinder St. Georg. Im Foyer hatte der Schützenverein einen Schießstand für Lasergewehre aufgebaut. Wer gut war, bekam sogar eine Urkunde ausgestellt. In der Halle war die Ortsgemeinde mit vielen Informationen, wie zum Beispiel mit dem Konzept der künftigen Nutzung des Wasserturms oder die Straßenbaumaßnahmen Hochstraße, Tannenstraße oder L257, vertreten. In diesem Bereich bekam der Besucher einen tiefen Einblick in die Arbeit des Bürgermeisters und seines Rates. Die Tourist-Information des Rengsdorfer Landes war gekommen und versorgte die Besucher mit vielseitigen Informationen. Brigitte Riebold hatte ein E-Bike dabei, das ausprobiert werden konnte. Der NABU war mit einem Stand und ausgestopften Tieren vertreten. Die Vereine nutzten die Gelegenheit und präsentierten sich. Es wurde musiziert und gesungen. Der Kräuterwind präsentierte sich. Ganz besonders herzlich hieß Wittlich alle Neubürger willkommen, die bisher noch nicht so viel Kontakt zum Ort hatten. Für sie war es die Gelegenheit, einfach einmal bei ihrer Gemeinde hereinzuschauen. Das schöne Wetter nutzten viele, um mittags zu speisen oder am Nachmittag Kaffee und Kuchen bei einem Plausch zu genießen. Ortsbürgermeister Wittlich war mit dem sehr Ergebnis zufrieden.
Der Kirchenchor gab eine Kostprobe seines Könnens.
