Allgemeine Berichte | 23.11.2015

Mitgliederversammlung Wirtschaftsforum Rengsdorf

Einzelhändler am Ortsrand verzeichnen Umsatzeinbußen

Michael Sterr (stehend) trägt den Rechenschaftsbericht vor.

Rengsdorf. Vorstandswahlen standen in diesem Jahr beim Wirtschaftsforum Rengsdorf nicht an. Vielleicht war deshalb die Beteiligung bei der jährlichen Mitgliederversammlung nicht so hoch. Das Wirtschaftsforum hatte sich in 2015 insgesamt vier Schwerpunktthemen gesetzt. Sie nahmen daher einen breiten Raum im Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden Michael Sterr am vergangenen Freitag ein. Ein Thema war „Gebäude, Wohnen und Energie“. Hier gab es eine Vortragsreihe in insgesamt sieben Orten in der Solarregion Rengsdorf. Die Akteure waren der Meinung, dass Energieeffizienz des Gebäudes jeden Hausbesitzer interessieren sollte. Doch leider musste Michael Sterr berichten, dass die Resonanz zum Teil „mangelhaft“ war.

Ein weiteres Thema war „Gesundheit und Soziales“. Hier hat sich das Wirtschaftsforum mit um die Nachfolge des am 31. Dezember in Ruhestand gehenden Arztes Dr. Fischer in Straßenhaus erfolgreich eingebracht.

Die neue Umgehungsstraße der B 256 ist Thema im Arbeitskreis „Daseinsvorsorge im ländlichen Raum“. Die Erfahrungen im Einzelhandel sind zusammengefasst zweigeteilt. Während im Ortskern die Geschäfte überwiegend von der Verkehrsberuhigung profitieren, verzeichnen die Einzelhändler am Ortsrand Umsatzeinbußen. Hier wird der Arbeitskreis Unternehmen mit integrieren und ein „Brainstorming“ über geeignete Maßnahmen abhalten, um die Besucherströme für Rengsdorf zu festigen und teils zu verbessern.

„Regionale Außendarstellung und Tourismus

Der vierte Schwerpunktbereich betrifft die „Regionale Außendarstellung und Tourismus“. Der Tourismus ist eine gewisse Lebensader für die Verbandsgemeinde Rengsdorf. Spricht doch das Wirtschaftsministerium von dem jährlichen Bruttoumsatz von sieben Milliarden für Rheinland-Pfalz. Mit dem altersbedingten Ausscheiden, der für Tourismus zuständigen Monika Edling bei der Verwaltung, gab es in dem Arbeitskreis eine kleine Pause, bis die neuen Leute eingearbeitet waren. Der Kassenbericht von Jutta Henn und der Prüfbericht von Notar Jürgen Schmidt bescheinigten dem Wirtschaftsforum eine solide Finanzführung. Dem Vorstand wurde ohne Aussprache einstimmig Entlastung erteilt.

Für die in 2016 anstehenden Vorstandswahlen wünscht sich der Vorstand eine Verjüngung seines Gremiums. Hier sind die Mitglieder schon heute aufgerufen, sich Gedanken zu machen. Gastredner für die bewährte Vortragsreihe ist am 10. März 2016 um 18.30 Uhr der ehemalige Arbeitsminister Norbert Blüm im KuJu Oberhonnefeld.

Hohe Auszeichnung für Monika Edling

In Bezug auf die Auszeichnung der verdienten Person für die Verbandsgemeinde Rengsdorf gab es im Vorstand keine Diskussion. Einstimmig fiel die Wahl auf Monika Edling, dies sich durch ihr Wirken bei der Verbandsgemeinde für „die Menschen der Region mehr als verdient gemacht hat“.

Monika Edling ist die achte Person, die in der Verbandsgemeinde ausgezeichnet wird. In der Begründung des Vorstandes heißt es: „Besonders bewusst ist uns ihr Engagement zur Schaffung der Premium-Wanderwege „Klosterweg“ und „Iserbachschleife“. Aber auch die Zwergenwege und den von Rengsdorf nach Hümmerich führenden „Butterpfad“ in seiner heutigen Darstellung sind wohl auf die Tätigkeiten von Monika Edling zurückzuführen. Hinzu kommt ihr Engagement als Gleichstellungsbeauftragte sowie ihr Wirken im kulturellen Bereich unserer Region. Sie gab Impulse zu „Frauen treffen sich“, „Alte Heimat – Neue Heimat“, „Agenda 21“, „Mundart-Stammtische“ und viele mehr.“

Verbandsbürgermeister Hans-Werner Breithausen hielt die Laudation und wies auch auf dem Bauernmarkt hin, der aus der lokalen Agenda 21 entstand, und aus dem heutigen Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken ist. „Wir haben mit Monika Edling eine würdige Preisträgerin, für die Loyalität, Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit Werte waren und sind, die sie auszeichnen. Sie hat mit ihrem Engagement dazu beigetragen, dass die Verbandsgemeinde heute da steht, wo sie steht. Sie hat dazu beigetragen, dass die Menschen sich hier wohlfühlen und gerne in der Verbandsgemeinde Rengsdorf leben, wohnen, arbeiten und sich erholen“, sagte Hans-Werner Breithausen zusammenfassend.

Michael Sterr (stehend) trägt den Rechenschaftsbericht vor.

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