Der Startschuss für „Jedem sayn Tal“ fiel in diesem Jahr in Bendorf
Es gab viel zu erleben im Saynbachtal
Bendorf. Kürzlich war das Saynbachtal auf 25 Kilometer Länge zwischen Bendorf und Selters gesperrt. Von 10 bis 18 Uhr tummelten sich dort Radfahrer, Inlineskater, Fußgänger und alles, was keinen Motor hat. Unterwegs gab es für Tausende von Besuchern viel zu erleben und die Verpflegung war bestens.
Der Startschuss für „Jedem sayn Tal“ fiel in diesem Jahr in Bendorf. Bürgermeister Michael Kessler gab um 10 Uhr die Strecke für die nicht motorisierten Teilnehmer frei. Im ersten Tross waren die Bürgermeisterkollegen Rolf Jung aus Selters; Michael Merz, Ransbach-Baumbach; Horst Rasbach, Dierdorf; Landrat Rainer Kaul und weitere Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft dabei.
Ziel war die Stadt Selters, die nachmittags mit offenen Geschäften lockte. Während in Bendorf gestartet wurde, fand in Selters ein ökumenischer Gottesdienst mit anschließender Fahrradsegnung statt. Auf dem Marktplatz waren eine ganze Reihe Stände aufgebaut, die neben Kulinarischem allerlei Informationen und Waren anboten.
Um die Mittagszeit war in Kausen Hochbetrieb. Der Ort liegt etwa auf der Hälfte der Strecke, was natürlich animiert eine Rast einzulegen. Zur Livemusik der Rentnerband, die rund sechs Stunden spielte, ließen sich die Besucher und Dorfbewohner den legendären Döppekuchen schmecken. Die fleißigen Helfer des Dorfes um Ortsvorsteher Detlef Roth hatten sich wieder mächtig ins Zeug gelegt. Es gab eine reichliche Auswahl an Essbarem und Getränken. Die Isenburger hatten ihre Feldküche aufgebaut, aus der es heiße Fleischwurst gab. Während die Eltern gemütlich rasteten, konnte sich der Nachwuchs auf der Hüpfburg vergnügen. Das Kuchenbuffet lockte mit einer riesigen Auswahl.
Die Bendorfer unterhielten ihre Gäste von 11 bis 17 Uhr mit Livemusik. Das Fit-up Sportcenter Neuwied zeigte Zumba-Vorführungen. In Bendorf gab es eine Fahrradreparaturstation. Dort konnten kleinere und größere Pannen behoben werden. Natürlich wurde etwas gegen den Hunger und den Durst getan. Hierfür war unter anderem die KG Sayn verantwortlich.
Für die Sicherheit an der Strecke sorgten die örtlichen Feuerwehren, die Polizei und das DRK. Nachmittags hatten die Rot-Kreuzler nahe Isenburg einen Einsatz, als ein älterer Herr beim Absteigen stürzte und leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht werden musste. Da der Rettungswagen aus Sicherheitsgründen mit Martinshorn und Blaulicht über die Strecke fuhr, war das Aufsehen groß. Ansonsten hatte das DRK nur kleinere Einsätze mit Pflaster.
Diese Gruppe ließ es gemütlich angehen.
Der Bendorfer Bürgermeister Michael Kessler (r.) begrüßte und gab den Start frei. Fotos: WT
Um die Mittagszeit herrschte in Kausen Hochbetrieb.
Es gibt viele schöne Abschnitte auf den 25 Kilometern im Saynbachtal.
