Politik | 16.12.2013

Experten beleuchteten Kita-Situation in Dierdorf

Fachplaner erwarten Mehrbedarf

Vorausschauend geplant und für den Anstieg der Kinderzahlen gut gerüstet

Dierdorf. Wie wird sich die Situation der Kindertagesstätten im Bereich der Stadt Dierdorf weiterentwickeln? Wie viele Plätze werden dort in den kommenden Jahren gebraucht? Zu diesen Fragen haben sich jetzt der 1. Kreisbeigeordnete und Jugenddezernent, Achim Hallerbach, Dierdorfs Stadtbürgermeister Thomas Vis und die Kindergartenleitungen ausgetauscht.

Hintergrund ist der erwartete Anstieg der Kinderzahlen, der für die Stadt Dierdorf in kommenden Jahren vorhergesagt wird und damit einhergehend auch eine noch stärkere Nachfrage nach Kita-Plätzen.

Das zumindest ist das Ergebnis einer vorausschauenden Prognose eines Fachplanungsbüros, das im Auftrag des Kreises die Geburtenzahlen der nächsten Jahre berechnet hat.

Neubau ermöglicht mehr Plätze für Kinder unter drei Jahren

„Die Ausgangslage in Dierdorfs Kindertagesstätten ist dabei schon heute recht komfortabel. Immerhin ermöglichte der Neubau der Kita ‚Holzbachfrösche‘, die im August 2011 ihren Betrieb aufgenommen hat, eine deutliche Ausdehnung des Platzangebotes und ein Mehr an Plätzen für Kinder unter drei Jahren“, betonte Stadtbürgermeister Thomas Vis. In den beiden Häusern der „Holzbachfrösche“ und „Am Schulzentrum“ können aktuell bis zu 165 Kinder betreut werden - davon bis zu 36 Kinder unter drei Jahren. Komplettiert wird das städtische Angebot durch weitere 65 Plätze am Kindergartenstandort Dierdorf-Wienau; auch dort können bis zu elf Kinder unter drei Jahren aufgenommen werden.

Kerstin Schwanbeck, Referatsleiterin für Kindertagesstätten in der Kreisverwaltung: „Die vorausschauende Planung von Stadt und Kreis hat dazu beigetragen, dass heute der bestehende Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung für Kinder ab dem ersten Geburtstag relativ problemlos sicherstellt werden kann.“

„Gesättigt“ scheint im Moment die Nachfrage in der Altersgruppe der Kinder ab dem dritten Geburtstag zu sein, so lautete die Einschätzung der stellvertretenden Dierdorfer Kita-Leiterin Monika Hachenberg und ihrer Kollegin Andrea Wirtgen aus der Kita in Wienau.

Beide bestätigen aber auch schon schon eine Annahme der Planer der Projektgruppe Biregio in Bonn, die bei den Kindern der Altersgruppe unter drei Jahren in den kommenden Jahren einen deutlichen Anstieg der Anmeldezahlen erwarten.

Stadt Dierdorf kann auf steigende Nachfrage reagieren

„Wir gehen davon aus, dass wir auch eine steigende Nachfrage nach sogenannten U3-Plätzen in der Stadt Dierdorf in vorhandenen Raumanlagen bedienen können“, sind sich Vis und Hallerbach sicher. Intelligente Verschiebungen in den Betriebskonzepten der beiden Häuser „Holzbachfrösche“ und „Am Schulzentrum“ zugunsten von Plätzen für Kinder unter drei Jahren wurden dabei ebenso thematisiert wie das besondere pädagogische Angebot einer Wald-Kindergarten-Gruppe.

Immer stärker wird auch der Bedarf nach einer Ganztagsbetreuung.

Auch hier haben sich Achim Hallerbach und Thomas Vis darüber ausgetauscht, in welchem Umfang und zu welchen - pädagogisch guten - Rahmenbedingungen das vorhandene Angebot von derzeit 30 Plätzen in Dierdorf erweitert werden kann.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Neuwied

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