Fund einer Fliegerbombe
Vettelschoß. Bei Bauarbeiten mit einem Bagger wurde in Vettelschoß in der Straße Im alten Hohn am eine Bombe aus dem 2. Weltkrieg freigelegt. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich um eine Phosphorbombe handeln.
Durch Kräfte der Polizei Linz und der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Linz wurde der Fundort gesichert und weiträumig abgesperrt. Der Kampfmittelräumdienst wird mit einem Polizeihubschrauber eingeflogen.
Den Bewohnern von Vettelschoß wird empfohlen, die Fenster und Türen geschlossen zu halten, bis die Bombe entschärft wurde. Entsprechende Lautsprecherdurchsagen wurden durch die Feuerwehr bereits vorgenommen.
Personen- oder Sachschaden liegt nicht vor.
Nachtrag:
Um 14:50 Uhr melden die eingesetzten Kräfte, dass der Leiter des Kampfmittelräumdienstes per Polizeihubschrauber eingetroffen ist. Die Bombe ist noch nicht so weit freigelegt, dass eine genaue Beurteilung erfolgen kann. Es könnte sich um eine kleine aber auch um eine Bombe bis 100 kg handeln. Auch könnte es sich bestätigen, dass es sich um eine Phosphorbombe handelt. Eine Evakuierung im Umkreis von 50 m ist erfolgt. Die Absperrung liegt bei 100 m. Weitere Kräfte des Kampfmittelräumdienstes, u.a. ein speziell ausgebildeter Baggerführer, werden herangeführt. Voraussichtlich dauert die Maßnahme noch bis ca. 18:00 Uhr.
Nachtrag:
Nachdem weitere Kräfte des Kampfmittelräumdienstes herangeführt wurden und die angebliche Bombe mittels Bagger komplett freigelegt worden war, stellte sich um 17:15 Uhr heraus, dass es sich entweder um eine Mörsergranate oder aber um ein Artilleriegeschoss handelte. Teilweise war der Inhalt, vermutlich Phosphor, bereits abgebrannt. Da aber auch Inhaltsstoffe in das Erdreich gelangten, muss dieses abgetragen und speziell entsorgt werden.
Pressemitteilung der Polizeiinspektion Linz
