Rüddel mahnt umsichtige Reform der Pflegeausbildung an
Höhere Flexibilität und Kompetenz in den Pflegeberufen
Region. Da in den nächsten Jahren die Zahl der zu Pflegenden zunehmen wird und mit einem Trend zur professionellen Pflege verbunden ist, ist eine Reform der Pflegeausbildung dringend nötig. Der pflegepolitische Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erwin Rüddel, erwartet deshalb „ein schlüssiges Konzept von der zuständigen Bundesministerin Schwesig.“
Zur Generalisierung der Kranken-, Kinderkranken- und der Altenpflege gibt der Pflegeexperte deshalb zu bedenken: „Die Reform muss zu mehr gut ausgebildeten Pflegekräften mit vielfältigen Berufsperspektiven führen.“
Dies müsse u.a. dazu führen, dass Erfahrungen aus der Altenpflege stärker in den Krankenhäusern eingebracht würden, da immer mehr ältere Menschen öfter und länger im Krankenhaus seien und gleichzeitig Erfahrungen der Krankenpflege in den Pflegeheimen, in denen immer mehr multimorbide Patienten versorgt würden.
Die Reform muss ermöglichen, dass alle, die die Ausbildung abgeschlossen haben, auch in allen Bereichen eingesetzt werden können. Durch die höhere Flexibilität möchte Rüddel eine längere Verweildauer im Beruf erreichen. Die Kompetenzen in den Gesundheitsberufen sollten gestärkt und den Pflegefachpersonen mehr Verantwortung anvertraut werden. Hierdurch würde nicht nur die Versorgung der Pflegebedürftigen verbessert, sondern auch die Pflegeberufe durch das Abrufen ihrer Kompetenzen gestärkt und die Ärzte entlastet. „Frust und Stress werden in der Pflege oft dadurch verstärkt, dass vorhandenes Fachwissen nicht genutzt wird“, so Rüddel.
Die große Herausforderung einer solchen Reform sei es, alle Inhalte in einer dreijährigen Ausbildung unterzubringen und die Qualität der Abschlüsse nicht herabzusetzen. Zudem müsse die Ausbildung so gestaltet werden, dass auch sie weiterhin eine zweijährige Ergänzung zu einer einjährigen Pflegehelferausbildung sein könne.
Zudem forderte der Pflegepolitiker die Bundesländer, in denen die Auszubildenden nach wie vor Schulgeld bezahlen müssen, auf, die Kosten für die Altenpflegeausbildung zu übernehmen. „Es darf nicht sein, dass in einem Mangelberuf bei mäßiger Vergütung und höchsten Qualitätsansprüchen junge Menschen auch noch Geld für die Ausbildung zahlen müssen“, so der Abgeordnete. „Hier erwarte ich von Bundesministerin Manuela Schwesig, dass entsprechender Druck auf die Länder verschärft wird.“
Zudem müssen zur Qualitätssicherung und der Möglichkeit der Delegation von medizinischen Leistungen die Ausbildungsinhalte für den neuen Pflegeberuf in allen Bundesländern einheitlich sein. Erwin Rüddel hofft, dass bald eine entsprechende Initiative vom Familienministerium vorgelegt wird.
„Wir erhöhen in der nächsten Zeit die Leistungsansprüche um mehr als 20 Prozent. Diese Leistungen müssen auch von gut ausgebildeten und motivierten Pflegekräften erbracht werden können.“
Pressemitteilung
Erwin Rüddel, MdB
Artikel melden
Bad Neuenahr-Ahrweiler: Manga jetzt in der Stadtbibliothek verfügbar
- Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
06.04.: Schwerer Unfall auf der L330: Motorradfahrer nach Unfall mit Pkw schwer verletzt
- Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
SPD: „Auf das Wesentliche konzentrieren“
- Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
- Anzeige -Weiterentwicklung des ambulanten und stationären Angebots
Zwei neue Oberärztinnen verstärken Fachkliniken in Saffig und Lahnstein
Saffig/Lahnstein. Die Teams der Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Saffig und des St. Elisabeth Lahnstein werden zum 01.04.2026 durch zwei neue Oberärztinnen verstärkt.
Weiterlesen
Traditionsveranstaltung geht am 19. April in die 16. Runde
Blütenfest verbindet Natur, Kultur und Gemeinschaft
Meckenheim. „Das Blütenfest hat eine Strahlkraft, die weit über die Stadtgrenzen hinausgeht. Deswegen ist es für uns sehr wichtig und wir freuen uns wieder auf eine schöne Veranstaltung“, hob Bürgermeister Sven Schnieber kürzlich die Bedeutung des Blütenfestes für Meckenheim hervor. Der Obsthof Dahlhausen war dabei zweifellos eine überaus passende Location, um auf die inzwischen 16. Auflage des am 19. April stattfindenden Traditionsevents vorauszublicken.
Weiterlesen
Fahndungserfolg in Prüm: Polizeikräfte nehmen Tatverdächtigen fest
07.04.: Schüsse im Kurpark von Prüm: Polizeibeamtin im Oberschenkel getroffen
Prüm. Ein Vorfall in Prüm führte zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein Tatverdächtiger festgenommen wurde.
Weiterlesen
