Allgemeine Berichte | 30.10.2015

Podiumsgespräch zum Geburtstag von Gisela Schmidt-Reuther

Intellektuelle Persönlichkeit und Musikliebhaberin

Ausstellung im Roentgen-Museum Neuwied kann noch bis 8. November besucht werden

„Tanzbewegung“ von Gisela Schmidt-Reuter (Leihgabe Keramikmuseum Westerwald Höhr-Grenzhausen).Röntgen Museum Neuwied

Neuwied. Anlässlich des 100. Geburtstages der Rengsdorfer Bildhauerin und Keramikerin Gisela Schmidt-Reuther fand im Roentgen-Museum Neuwied ein Podiumsgespräch über die Künstlerin statt. Dieses Gespräch war eine Begleitveranstaltung zu der umfangreichen Ausstellung mit über 100 Kunstwerken der in 2009 verstorbenen Gisela Schmidt-Reuther, die das Roentgen-Museum noch bis 8. November zeigt. Moderatorin der Veranstaltung war Dr. Lieselotte Sauer-Kaulbach, die vor Jahren mit Gisela Schmidt-Reuther zahlreiche Gespräche geführt hatte. Am Podiumsgespräch nahmen Dr. Klaus Reuther, ein Neffe der Künstlerin, Dr. Rainer Hart, Sammler und Patenkind der Künstlerin sowie Peter Bausch aus Herrnhaag, der mit Gisela Schmidt-Reuther in engem Kontakt stand und mit ihr oft über Kunst diskutierte, teil. Beliebt waren die Geburtstage Gisela Schmidt-Reuthers, an denen sie in ihrem Rengsdorfer Atelier viele Gäste empfing. Die Künstlerin freute sich über die Besucher, diskutierte mit ihnen, führte viele Gespräche, so erinnerten sich die Gesprächsteilnehmer im Roentgen-Museum. Den Begebenheiten ihrer Zeit aufgeschlossen, vielleicht sogar ein wenig ihrer Zeit voraus, könnte man von Gisela Schmidt-Reuther behaupten. Sie beschäftigte sich mit aktuellen Themen und brachte diese in ihre Werke ein. „Love not war“ heißt eines ihrer keramischen Werke sowie eine entsprechende Skizze hierzu. Es entstand während der Hippie-Bewegung, einer gegenkulturellen Jugendbewegung der 60er Jahre, für das die Künstlerin eigens nach Amsterdam in den Vondel-Park gereist war, um dort die jungen Menschen zu studieren. Gisela Schmidt-Reuther äußerte ihre Meinung zur Kunst, zum Zeitgeschehen und ließ Kritik nicht aus. Sie war eine intellektuelle Persönlichkeit und liebte die Musik. Dies und vieles mehr wurde in dem lebhaften Podiumsgespräch im Roentgen-Museum geäußert und den zahlreichen Zuhörern, die ihre eigenen Erfahrungen mit der Künstlerin mit in die Veranstaltung einbringen konnten, nahe gebracht. Die Veranstaltung endete mit einer kleinen Lesung aus den Griechenland-Tagebüchern der Künstlerin.

Ausstellung bis 8. November

Bis 8. November haben die Besucher noch die Möglichkeit, die zahlreichen Werke von Gisela Schmidt-Reuther im Roentgen-Museum Neuwied, Raiffeisenplatz 1a, Tel. (0 26 31) 80 33 79, zu besichtigen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 11 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag 14 bis 17 Uhr. Montags geschlossen. Samstags ist der Eintritt frei. Die Ausstellungsräume sind barrierefrei erreichbar.

„Tanzbewegung“ von Gisela Schmidt-Reuter (Leihgabe Keramikmuseum Westerwald Höhr-Grenzhausen).Foto: Röntgen Museum Neuwied

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