Nostalgiesitzung Oberhonnefeld
Jecker Spaß im „KuJu“
Oberhonnefeld-Gierend. Sitzungspräsident Axel Born des Karnevalsclubs „Weeste Näh“ strahlte, als er das vollbesetzte Narrenhaus im Jugend- und Kulturzentrum in Oberhonnefeld zur Nostalgiesitzung begrüßen konnte. Die ersten Jubelschreie lösten die Minis der eigenen Tanzgarde aus. Axel Born meinte nach dem Ausmarsch der Minifunken, „jetzt warten wir schon drei Monate auf den Winter, jetzt ist er endlich da.“ Natürlich meinte er den Fredi Winter, der mit der Formation der „Drei Baritone“ in das Kultur- und Jugendzentrum (KuJu) gekommen war. Die nahmen im wahrsten Sinne des Wortes „Gott und die Welt“ musikalisch auf die Schippe. Von NSA über die Bundespolitik bis zum Bischoff von Limburg. Dabei waren auch die fällige Radwegerneuerung zwischen Neuwied und Engers, sowie das in diesem Jahr ausfallende Deichstadtfest.
Im „KuJu“ bei der Nostalgiesitzung dürfen natürlich die Akro-Kids aus dem Nachbarort Straßenhaus nicht fehlen. Sie waren mit ihrem neuesten Tanz „Der Schatz des Manitu“, der eine indianische Geschichte erzählt, auf der Bühne. Büttenredner Detlev Nießen hatte die Deutsche Schlagerparade von Dieter Thomas Heck mitgebracht. Nachdem er die Technik am Laufen hatte, unterlegte er seine Rede mit vielen Musikausschnitten der deutschsprachigen Musikszene der 50er, 60er und 70er Jahre, die seinen Vortrag ergänzten.
Die Lacher hatte Christian Grendel auf seiner Seite. Er stand als Funkenmariechen auf der Bühne und animierte die Narren im Saal zum Mitmachen der einzelnen Schritte, die er vormachte. Ralf Müller erzählte aus seinem Leben als „Kneipenschorsch“ mit vielen altbekannten Witzen. Aufsehen erregte der MGV Oberhonnefeld, als er mit einer echten Kloschüssel auf die Bühne kam und das Lied „Auf dem Pott“ zum Besten gab. Die Jungs brachten mit ihren Liedvorträgen den Saal so richtig in Schwung.
Für die Damen tanzte das Männerballett „Heiße Socken“ über die Bühne. Das Gekreische der weiblichen Fans hielt sich jedoch in Grenzen. Lauter wurde es, als die Oberhonnefelder Funken über die Bühne wirbelten. Das Neuwieder Prinzenpaar „Seine Tollität Prinz Norbert II von lila-weiß“ und „Ihre Lieblichkeit Sabine I, „dat Schnuckelche vom Ring“ gaben sich die Ehre und besuchten die Nostalgiesitzung. Mit im Gepäck ihr Känguru-Lied und die Tanzgarde M&Ms, die ihr Können zeigte.
Richi XXs schaute mit seiner Gitarre auch in diesem Jahr vorbei und beglückte die Narren. Sascha Brand und Manfred Muss hatten die Lacher mit ihrem Vortrag „Zwei Dicke, die sich auf die Schippe nehmen“ auf ihrer Seite. Zum Ende des langen Abends dominierten die Tanzgarden. So waren aus der Nachbarschaft Tobi und Lena Tross von der KG Willroth auf der Bühne. Die KG Burglahr schickte ihre Tanzgarde zu den Freunden des Karnevalsclubs „Weeste Näh“.
Den Schlusspunkt am frühen Morgen setzten die KC Weeste-Näh und OHO Funken mit ihrem „Bayrischen Tanz“ und die Honnefelder Funken mit ihrem Showtanz. Wie die Gruppen vor ihnen, durften auch sie nicht ohne Zugabe die Bühne verlassen. Lohn waren Raketen und der dreifache Schlachtruf „Weeste näh“. WT
Die Akro-Kids mit ihrem aktuellen Tanz „Der Schatz des Manitu“.
Der MGV Oberhonnefeld sorgte für ausgelassene Stimmung im Saal.
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