Schulbus-Begleiter sorgen in Dierdorf für weniger Stress
Mehr Sicherheit für jüngere Kinder
Dierdorf. Schubsen, Gedrängel beim Ein- und Aussteigen, Streit um Sitzplätze, Beschimpfungen untereinander und Sachbeschädigungen oder Beschmutzungen im Bus - so oder ähnlich geht es an Haltestellen und im Bus zu. Das ist in Dierdorf und Umgebung anders. In der Realschule plus sowie im Martin-Butzer-Gymnasium werden regelmäßig Schülerinnen und Schüler zu Schulbus-Begleitern ausgebildet. In diesem Schuljahr vom 19. bis 22. Januar, jeweils von 8 bis 13 Uhr. Initiatoren dieser Aktion sind neben den Schulen die Polizei und die Unfallkasse Rheinland-Pfalz.
Der Bus zählt statistisch gesehen zwar zu den sichersten Verkehrsmitteln, doch beim Ein- und Aussteigen und während der Fahrt kommt es immer wieder durch Fehlverhalten der Fahrgäste zu Unfällen. Der Einsatz von Schulbus-Begleitern soll mehr Sicherheit für die Schulkinder erreichen, die Kommunikation untereinander verbessern, dem Fehlverhalten der Fahrgäste vorbeugen, Gewalt minimieren, Beschädigungen am Bus reduzieren und somit das Busfahren für alle Fahrgäste auch attraktiver machen.
Schüler der achten und neunten Stufen haben sich freiwillig für den Einsatz als Schulbus-Begleiter gemeldet. Voraussetzung war das Einverständnis der Lehrkräfte und der Eltern.
Die Polizei, die Unfallkasse Rheinland-Pfalz und die beteiligten Busunternehmen bilden die Schulbus-Begleiter in einer zweitägigen Veranstaltung aus. Die Schulbus-Begleiter sorgen für mehr Sicherheit und Ordnung. Im Bus achten sie darauf, dass keine Sitzplätze mit Taschen oder anderen Gegenständen belegt, freie Plätze auch tatsächlich genutzt, jüngere Kinder nicht bedrängt und Aus- und Einsteigende nicht behindert werden.Pressemitteilung der
Unfallkasse Rheinland-Pfalz
