Die Verbandsgemeinde Rengsdorf vergab Ehrenamtspreise
Mit Idealismus und ehrenamtlichem Einsatz viel geleistet
Rengsdorf. Verbandsbürgermeister Hans-Werner Breithausen hatte bei seinem Amtsantritt angekündigt, dass er gerne einen Ehrenamtspreis in der Verbandsgemeinde einführen möchte. Jede Ortsgemeinde konnte einen Preisträger melden. Der Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Rengsdorf war weihnachtlich geschmückt. Kaffee, Gebäck und Getränke standen an der großen Tafel und Alice Scharf aus Straßenhaus spielte am Klavier. Hans-Werner Breithausen konnte zwölf Personen und eine Gruppe als von den Ortsgemeinden ausgewählte Preisträger begrüßen. Mit Idealismus und ehrenamtlichem Einsatz haben alle Eingeladenen auf unterschiedlichen Gebieten etwas Herausragendes geleistet.
Bürgermeister Breithausen meinte, dass gerade im Ehrenamt „die Menschen äußerst bescheiden unterwegs sind und ihrer eigenen Tätigkeit selbst nicht die ganz große Bedeutung zumessen.“ Er hatte die Ortsgemeinden gebeten, ihre ganz eigenen Vorschläge einzureichen. „Denn wer weiß besser, wer in seiner Ortsgemeinde ehrenamtlich, zum Teil im Stillen und ohne großes Aufheben unterwegs ist, als die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister mit ihren Gemeinderäten selbst“, sagte Hans-Werner Breithausen zur Auswahl.
Die Verbandsgemeinde Rengsdorf will das Ehrenamt und das ehrenamtliche Wirken wieder stärker ins Bewusstsein rücken. So soll diese Veranstaltung zu einem festen Bestandteil im Jahreskalender des Rengsdorfer Landes werden.
Es gibt folgende Preisträger:
Wilfried Bäcker aus Anhausen, der sich sehr stark in der Politik und der Fürsorge engagierte.
Marianne Reinhard aus Bonefeld lebte bislang ausschließlich in ihrem Heimatort. Ihr Wirken liegt in vielfältiger Weise im Bereich Theater und Gesang.
Inge Horn aus Ehlscheid ist seit 30 Jahren Wanderführerin. Sie ist Mitglied im Seniorenbeirat der VG Rengsdorf und Senioren-Trainerin in der Raiffeisen-Region.
Gerd Anhäuser aus Hardert hat sich jahrzehntelang für seinen Heimatort eingesetzt und maßgeblich an der umfangreichen Ortschronik „Heimatbuch Hardert“ mitgewirkt.
Rudi Lück aus Hümmerich ist in den Bereichen Wandern, Bergbau und Tradition ehrenamtlich unterwegs. So betreut er zum Beispiel das Waagenmuseum seit 1993 oder setzt sich für die Attraktivität und Verschönerung der Ferienregion „Rengsdorfer Land“ ein.
Franz-Josef Schäfer aus Kurtscheid, seine Schwerpunkte sind Musik und Gesang. So ist er Vorsitzender des Kirchenchores „Cäcilia“, war viele Jahre Vorsitzender des Karnevalsclubs „Hie Höh“ und Sitzungspräsident, viele Jahre Leiter der musikalischen Jugendgruppe und Ausbilder in der Musikschule des Musikvereins „Harmonie“.
Clemens Pryss aus Meinborn ist in der Kommunalpolitik und Vereinen mit Energie unterwegs. Seine Erfahrungen aus dem Schreinerhandwerk kommen der Ortsgemeinde bei Arbeitseinsätzen zugute.
Heinz Wiegand aus Melsbach ist aktiv im Sport und bei den Senioren. Des Weiteren kümmert er sich um die Pflege der Streuobstwiesen und um die innerörtlichen Anlagen.
Inge Betcher aus Oberhonnefeld-Gierend hat seit fast 25 Jahren ein Herz für Senioren im Ort. Sie ist Senioren-Trainerin in der Raiffeisenregion und hilft auch in der Kleiderkammer des DRK in Rengsdorf.
Harald Eberwein aus Oberraden, sein Name steht für Kommunalpolitik, Feuerwehr und Verbinder der Belange der gesamten 1974 zusammengelegten Ortsgemeinde. Des Weiteren kann er auf viele Jahre Vereinsarbeit, meist an verantwortlicher Stelle, zurückblicken.
Hans Eisenhard aus Rüscheid, seine Verbundenheit zum Ort und die Liebe zur Natur haben ihn zu einem wichtigen Ansprechpartner der Ortsgemeinde gemacht. Aufgrund seines stetigen ehrenamtlichen Engagements konnte unter seiner Obhut ein Arbeitskreis mit 10 Rüscheider „Jungrentnern“ gebildet werden, die sich seitdem mit Reparaturarbeiten beschäftigen und den Gemeindesäckel kräftig entlasten.
Friedhelm Töbel aus Straßenhaus kann auf ein langjähriges Engagement in Sport, Kultur und Politik zurück schauen: Nur einige Stationen sind der Vorsitz des SV Ellingen, Vorstandsmitglied im Heimat- und Verschönerungsverein Straßenhaus Vorstandsmitglied im Männergesangverein Oberhonnefeld-Gierend, Ortsbürgermeister, zwei Jahrzehnte im Kreistag und vieles mehr.
Die Agenda-Frauen vorgeschlagen von Thalhausen. Sie stehen für die Bauernmarktgruppe im Kirchspiel Anhausen. Diese hat in Verbindung mit den jeweiligen Ortsgemeinden einen Markt etabliert, der mittlerweile zu einer festen Einrichtung im Kirchspiel Anhausen geworden ist und für den Zusammenhalt der vier Ortsgemeinden steht.
Wer die Ortsnamen aufmerksam gelesen hat und sich im Rengsdorfer Land auskennt, vermisst einen Ort, nämlich Rengsdorf. Ortsbürgermeister Kleinmann erklärte hierzu: „Ich sehe das Ehrenamt als ganz wichtig an. Wir in Rengsdorf haben sehr viele Engagierte, die den Preis verdient hätten. Alle Fraktionen waren sich nach langer Diskussion einig, dass wir in diesem Jahr keinen benennen wollen.“
Jeder Preisträger bekam diese Auszeichnung und eine Urkunde.
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