Lokalsport | 25.10.2013

EHC erwartet heißes Derby gegen die Kölner Haie

Neuwied empfängt am Sonntag die Kölner Amateure zum mit Spannung erwarteten Verfolgerduell

 Vorbereitung gegen die Haie vor zwei Jahren, hier bei einer Torchance mit EHC-Kapitän Willi Hamann.fischkoppMedien.

Neuwied. Auf dem kürzesten Weg über Bundesstraße und Autobahn liegen gerade einmal 75 Kilometer zwischen der Eishalle in Neuwied und der Kölnarena 2, der Heimspielstätte der Amateure aus der Domstadt. Neuwied gegen Köln, Bären gegen Haie - kein Gegner ist dem EHC geographisch näher. Das gilt für die Distanz auf der Straße, aber auch für den Abstand in der Tabelle. Denn wenn die Deichstädter am Sonntag um 19 Uhr im Icehouse Neuwied die Haie empfangen, dann ist es auch das Duell des Fünften (EHC) gegen den Vierten (KEC) - beide Teams trennen vor dem anstehenden Wochenende nur zwei Punkte. Neuwied hat bisher jedoch ein Spiel weniger ausgetragen, und am Sonntagabend werden es gar zwei sein. Denn während die Bären am Freitag spielfrei haben, müssen die Haie bei der 1b der Frankfurter Löwen ran. Zwei Ergebnisse mit Ausrufezeichen binnen 20 Stunden - die Amateure der Kölner Haie haben am vergangenen Wochenende eindrucksvoll unterstrichen, zu welchen Taten sie in der Lage sind. Einem 8:0-Kantersieg am Samstag gegen die Soester EG (bei der der EHC mit 4:5 nach Penaltyschießen verloren hatte) folgte ein 4:2-Erfolg gegen die 1b der Frankfurter Löwen (in Hessen hatte Neuwied mit 2:5 verloren). „Köln wird definitiv ein Maßstab sein“, sagt EHC-Keeper Alexander Rodens. „In diesem Spiel werden wir sehen, wo wir wirklich stehen und was wir mit unseren heimischen Fans im Rücken alles erreichen können.“ Auch Neuwieds Trainer Arno Lörsch unterstreicht: „Nach den jüngsten Ergebnissen scheint klar zu sein, dass Köln eine gewichtige Rolle spielen wird in dieser Liga.“ Ein Gegner also zur rechten Zeit am rechten Ort, denn die Bären brauchen nun eine klare Standortbestimmung, wollen wissen, wo sie im Vergleich mit den Topteams wirklich stehen. Dass zu Saisonbeginn zumindest bei den Ergebnissen auf fremdem Eis noch Sand im Getriebe war ist unübersehbar. „Die Leistungen auswärts waren immer gut, aber nicht gut genug, um den Gegner zu schlagen“, sagt Lörsch. „Mit Köln haben wir jetzt einen echten Prüfstein vor uns. Das ist läuferisch sicherlich eines der besten Teams in der Liga. Wir müssen defensiv gut aufgestellt sein und dürfen uns keine Fehler erlauben. Aber vor heimischen Fans bin ich optimistisch, dass uns das auch gelingen wird.“

Fakt ist aber auch: die Liga ist derzeit eine Wundertüte. Köln tut sich gegen Wiehl schwer, verliert das Spiel gar am Grünen Tisch, schlägt dann aber Soest klar. Neuwied hingegen fertigt Wiehl mit 11:1 ab, verliert aber vorher in Soest. „Die Liga sorgte jede Woche mit ihren Ergebnissen für neue Überraschungen“, sagt Rodens. „Da muss man schon bei jedem Spiel genau hinschauen und Spielausgänge analysieren, die man so vielleicht nicht erwartet hatte.“

Im Rahmen des Heimspiels gegen die Amateure der Kölner Haie verlosen die Bären insgesamt 100 Freikarten für das DEL-Spiel der Kölner Haie am Freitag, 22. November, gegen die Grizzly Adams Wolfsburg. Vor dem Spiel am Sonntag werden hierzu Lose in der Halle verkauft. Unter allen Teilnehmern werden die Tickets jeweils im Doppelpack in der ersten Drittelpause verlost. Aus allen Gewinnern werden in der zweiten Drittelpause noch einmal drei gezogen, die in einem Spiel auf dem Eis gegeneinander antreten. Der Gewinner erhält ein Trikot der Kölner Haie mit allen Unterschriften.

Vorbereitung gegen die Haie vor zwei Jahren, hier bei einer Torchance mit EHC-Kapitän Willi Hamann.Foto: fischkoppMedien.

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