Rockoper in Oberhonnefeld-Gierend
Reise mit der Rock-Eisenbahn
„Night Castle“ präsentierte ihre Wintertour
Oberhonnefeld-Gierend. Wer sich am vergangenen Samstag auf eine rockige Oper im Kultur- und Jugendzentrum Oberhonnefeld gefreut hatte, musste sich etwas umstellen. Rock wurde zwar geboten, mitreißende Riffs und eingängige Melodien sowie voluminöser Gesang. Doch einige Opernelemente fehlten, unter anderem eine durchgängige Geschichte.
Die Band „Night Castle“ feierte ihre Premiere der aktuellen Wintertour. „Trans-Sibirian verbinden viele mit der transsibirischen Eisenbahn. Wir möchten Sie heute mitnehmen auf eine vorweihnachtliche Reise mit der Eisenbahn“, lud Lead-Sänger Markus Bay die Zuschauer ein. Europas einzige Coverband des Trans-Sibirian Orchestras zeigte ein anspruchsvolles Programm.
Stücke aus der klassischen Musik wechselten mit harten Gitarrensounds, anspruchsvolle Instrumentalstücke mit emotionalem Gesang, laute Rock-Songs mit leisen Balladen. Die acht Musiker zeigten eine große Bandbreite ihres Könnens - allen voran die beiden Lead-Sänger Markus Bay und Karen Copland sowie Solo-Gitarrist Kay Kostelnik.
Eine winterliche Reise
Die Arrangements entführten die Zuschauer auf eine winterliche Reise durch die Landschaft. Eine rasante Schlittenfahrt, die Frage nach dem Christkind oder „Christmas Jam“ - das über zwei Stunden umfassende Programm erfreute die Zuschauer, wobei der Veranstalter sich über mehr Zuspruch gefreut hätte. Die Band sind keine Unbekannten in Oberhonnefeld.
Bereits vor zwei Jahren gastierten sie mit „An Angel on Town“ im Kultur- und Jugendzentrum.
Auch aus der für das kommende Jahr geplanten Konzertreihe „Beethovens last night“ wurden Kostproben präsentiert.
Ein kleiner Vorgeschmack mit klassischen Stücken von Beethoven, rockig völlig neu aufgelegt, machte die Gäste neugierig auf die für Frühjahr 2015 geplanten Arrangements.
WT
Lichteffekte dominierten den Auftritt der Band.
