St. Martinszug Anhausen fand trotz Regen wieder großen Zuspruch
Freunde und Förderer der Grundschule Anhausen und der Kindergärten Anhausen und Rüscheid e.V. hatten alles bestens vorbereitet
Anhausen. Sehen wir es positiv - eindringlicher und bewegender hätte man es beim St. Martinszug nicht darstellen können. Wahrlich bei Regen und Sturm teilte St. Martin am 8. November diesmal seinen Mantel mit einem Bettler, damit sich dieser vor der nassen Kälte schützen konnte, der er ansonsten hilflos ausgesetzt gewesen wäre.
Trotz des schlechten Wetters versammelten sich wieder duzende Piraten, Dinos, unzählige Tiere, Gespenster und andere Motive vor der Anhausener Kirche. Geführt von doppelt so vielen Kinderhänden, bildeten sie als Laternen wieder ein tolles Lichterspektakel.
Zunächst aber hielten Pfarrer Laengner und Diakon Hendriks in der Anhausener Kirche wieder eine ökumenische Andacht. Letzterer nahm in seiner Andacht dann auch das Bild auf vom Licht, das man ins Dunkle trage.
Dann begann sich die lange Schlange aus Laternen, Fackeln, Kindern, Eltern, Omas und Opas, Freunden und Bekannten in Bewegung zu setzen. Wieder waren Menschen aus dem ganzen Kirchspiel Anhausen dabei. Diese Gemeinschaft ist immer wieder ein gutes Beispiel für den Zusammenhalt der Menschen vor Ort.
Gut behütet durch die Freiwillige Feuerwehr folgte man St. Martin (gespielt von Lena Braun) auf seinem Pferd durch die kalte Herbstnacht und den toll geschmückten Straßen Anhausens. Hilfe bekam St. Martin dabei durch die musikalische Begleitung des Posaunenchores Anhausen, der ebenfalls Wind und Wetter dafür trotzte.
Tja und dann stieß der Heilige Mann wirklich auf jenen Bettler (gespielt von Horst Siegel), der diese Geschichte einst in die Herzen der Menschen brannte. Und auch in Anhausen bekamen nicht nur die Kinder einen besonderen Glanz in die Augen, als St. Martin seinen Mantel mit eben diesem Bettler teilte.
Der O-Ton einer fünfjährigen Feen-Laternenführerin: „Hey, meine Mama teilt auch. Aber wir tun noch eine Tüte drum und werfen es in den Container“, zeigte, dass St. Martin auch heute noch, auf eine vielleicht modernere Art, immer noch in den Herzen vieler Menschen lebendig ist. Nach so viel Regen war es dann aber doch gut, dass St. Martin auch den Ruf eines kleinen Piraten-Laternenführers aufnahm, der bibbernd fragte: „Und? Wann gibt es endlich die Brezeln?“ Die und auch den dazugehörigen Kakao sowie Glühwein für die „älteren“ Laternenführer, hatten sich Groß und Klein dann auch redlich verdient. Am Ziel des Zuges, dem Feuerwehrhaus Anhausen, konnte man sich dann zumindest etwas aufwärmen. Denn leider fiel dann doch das St.Martinsfeuer mehr oder weniger sprichwörtlich ins Wasser.
Trotzdem hatten auch dieses Jahr alle Teilnehmer wieder große Freude beim Gedenken an St. Martin.
Der Dank des Fördervereins gilt allen Spendern, Helfern und Straßenschmückern, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Ein besonderer Dank ging an die Freiwillige Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit in all den Jahren.
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