Allgemeine Berichte | 22.10.2015

Berufs- und Informationsmesse Dierdorf

Unternehmen, Hochschulen und Organisationen stellten sich vor

Einige Berufe sind nach wie vor sehr geschlechtsspezifisch

Unternehmen, Hochschulen und Organisationen stellten sich vor

Dierdorf. Viele namhafte Unternehmen, Hochschulen und Organisationen aus der Region waren nach Dierdorf in die Großsporthalle gekommen. Dort fand bereits zum achten Mal die Berufs- und Informationsmesse im Schulzentrum statt. Für die Schülerinnen und Schüler eine gute Gelegenheit, sich über die Berufswelt und Studiengänge zu informieren. Es war eine umfassende Leistungsdarstellung. Daneben gab es eine Vielzahl von Fachvorträgen, die die Schüler besuchen konnten. Dabei waren zum Beispiel die ADG Business School aus Montabaur oder die Hochschule aus Koblenz. Firmen informierten über das Duale Bachelor-Studium oder über ihre Ausbildungsberufe. Viele Schüler hatten sich vorbereitet und gingen gezielt auf Informationssuche. Offiziell wurde die Messe durch Landrat Rainer Kaul eröffnet, der die vielen Schülerinnen und Schüler begrüßte und die umfangreichen Möglichkeiten der Messe lobte. Auf einem Rundgang mit den Schulleitern des Gymnasiums und der Realschule plus sowie Verbandsbürgermeister Rasbach verschaffte er sich selbst einen Überblick. Mit Staunen und echter Empörung reagierten viele Mädchen auf die Quiz-Fragen am Stand der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Neuwied. So enthielt der Quizbogen nicht nur eine Frage über die Siegerprämie des DFB für die Deutschen Frauenfußballnationalmannschaft bei der Europameisterschaft 1989, die in der Tat aus einem Kaffeeservice statt sechsstelliger Geldprämien bestand, sondern auch Fragen nach den Azubi-Gehältern von Fachinformatikern oder Frisören, deren Unterschied bis zu 500 Euro pro Monat beträgt. Die Gleichstellungsbeauftragten beteiligen sich regelmäßig an den Ausbildungsbörsen, um die Berufswahlpalette der Schülerinnen und Schüler zu erweitern. „Leider gibt es noch immer die absoluten geschlechtsspezifischen Favoriten. Aus einer kleinen Anfrage an die rheinland-pfälzische Landesregierung geht hervor, dass 2014 von den 2.121 Ausbildungsverträgen für den Bereich Anlagemechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik nur 30 von Mädchen unterzeichnet wurden. Nur 96 von 3.420 Ausbildungsplätzen, die den Beruf des Kraftfahrzeugmechanikers betreffen, sind weiblich besetzt worden. Dafür verschmähen die Jungen den Beruf des medizinischen Fachangestellten. Hier haben von 1.926 Verträgen nur 36 Jungen unterschrieben. Uns geht es darum, dass die Jugendlichen sich genau überlegen, was sie wirklich wollen, wo ihre Stärken und Schwächen liegen. Immerhin kann die Berufswahl die nächsten 50 Jahre bestimmen“, erläutert Andrea Frorath von der Verbandsgemeinde Dierdorf das Anliegen der Gleichstellungsbeauftragten. Aus den Teilnehmerinnen des Quiz wurden fünf Schülerinnen ausgelost, die Gutscheine für Bewerbungsfotos gewonnen haben. Die Schülerinnen kommen von der Nelson-Mandela-Realschule plus sowie vom Martin-Butzer-Gymnasium und wurden bereits benachrichtigt.

WT

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