Gemischter Chor Anhausen
Unterwegs im Weser-Bergland
Anhausen. Unter dem Motto „Fahrt ins Blaue“ unternahm der Gemischte Chor 1862/1967 Anhausen eine erlebnisreiche Vereinstour. Die 23 Teilnehmer fuhren von Anhausen in Richtung Weserbergland, Teutoburger Wald, und weiter über die Höhenpanoramastrecke an der Burg Schaumburg, mit Blick ins Wesertal, vorbei.
Die Stadt Rinteln war der erste Anlaufpunkt. Nach einer ausgiebigen Stadtbesichtigung der sehenswürdigen Altstadt, mit ihren historischen Gebäuden und der malerisch einmalig erhaltenen Kirche, ging die Fahrt weiter zum Hotel „Pfingsttor“ in Friedrichswald. Nach dem Abendessen lud ein Stimmungsmusiker mit Schifferklavier die Chormitglieder mit schwungvollen Liedern zum Mitsingen ein. Der gemütliche Unterhaltungsabend wurde mit zahlreichen Witzen und lustigen Vorträgen ergänzt. Am nächsten Morgen wurde die Überraschungstour fortgesetzt. Der Fahrer, zugleich Reiseführer, chauffierte die Gruppe in die Residenzstadt Bückeburg, zum Weserrenaisance-Schloss der Fürsten zu Schaumburg-Lippe, wo auch eine Führung in dem Prachtschloss stattfand. Doch zuvor wurde bei schönem Wetter die „Schamburger Landmesse“, mit ihren vielzähligen Ausstellern und Sehenswürdigkeiten, besucht. Weiter ging die Fahrt zur Porta Westfalica, zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal, das zu Fuß erklommen werden musste, um einen weiten Blick in das Weser Bergland und den Teutoburger Wald zu genießen. Nun wartete das Weserschiff „Minden“ bereits auf die Reisegruppe, um gemütlich bei Kaffee und Kuchen auf der Weser nach Minden geschifft zu werden. Am Wasserkreuz Weser/Mittellandkanal begann die Schleusung, wobei ein Höhenunterschied von 14 Metern überwunden werden musste. Nach einer kurzen Rundfahrt auf dem Mittellandkanal war am späten Nachmittag der Tagesausflug beendet. Nach dem Buffet begann die Chorprobe zur Vorbereitung auf die nächsten Auftritte. Am nächsten Tag ging es weiter in die weltbekannte Rattenfängerstadt Hameln, wo eine einstündige Führung durch die historische Altstadt stattfand. Begrüßt wurden sie von einem Stadtführer und dem Rattenfänger in seinem bunten Gewand. Das bekannte Rattenfängerfreilichtspiel, mit 60 Laiendarstellern, wurde abschließend angesehen. Nach dem Mittagessen wurde die Rückfahrt angetreten, um froh gelaunt die schöne und erlebnisreiche „Fahrt ins Blaue“ in Anhausen zu beenden.
