Drei-Tagesfahrt der Vereinigten Chorgemeinschaft Straßenhaus e.V.
VIP-Führung auf der Meyer-Werft
Straßenhaus. Als die Sängerfamilie wieder in Straßenhaus angekommen war, gingen drei interessante, informative und ereignisreiche Tage leider zu Ende. Mit einem kräftigen „Moin“ wurde die Reisegruppe am Freitagmittag im Emssperrwerk Gandersum mit der für das Emsland üblichen Begrüßung empfangen. Beeindruckende Ingenieurleistungen - für die Region das Jahrhundertbauwerk, die es hier zu bestaunen gab. Wurde dieses inmitten des Fehngebietes gelegene Sperrwerk an der Emsmündung als Schutz vor Sturmfluten und gleichermaßen als Staumöglichkeit für die Überführung großer Schiffe aus der Meier-Werft vor rund zehn Jahren fertiggestellt. Nach der Zimmerbelegung im Papenburger Hotel Rüther wohnte die Reisegruppe im örtlichen Heimatmuseum einer Teezeremonie bei zu der ein alter Seemann reichlich Seemannsgarn verarbeitete. Mit einer Spezial-Werft-Führung auf der Meier-Werft wurde das Programm am nächsten Tag fortgesetzt. Eingestimmt durch einen Filmvortrag mit anschließenden Erläuterungen der einzelnen Unternehmensbereiche erfolgte schließlich eine von allen Besuchern bestaunte Ortsbesichtigung der derzeit im Bau befindlichen Schiffe.
Das Schwesternschiff der vor wenigen Monaten ausgelaufenen „Norwegian Breakaway“, dem größten je in Deutschland gefertigten Kreuzfahrtschiff, war im Rohbau schon sehr weit fortgeschritten. Parallel zu diesem Riesenpott, der in dem über 500 m langen Bau dock in Modulbauweise zusammengebaut wird, nimmt das neue Forschungsschiff Sonne, in der Dimension nur wie ein kleiner Ableger des Kreuzfahrtschiffes wirkend, zur Fertigstellung ebenso langsam Konturen an. Nach den vielen technischen Infos und dem „3-Gänge-Menü“ am Bus kamen bei einem Besuch auf Gut Altenkamp die Freunde des Schwarzwälder Kirsch auf ihre Kosten. Nach einem kleinen Stadtbummel in Papenburg endete der Tag im Fischrestaurant Smutje mit anschließender Eigenversorgung in der hoteleigenen Bar. Am nächsten Morgen hieß es dann, Abschiednehmen von der bereits heimisch gewordenen Unterkunft verbunden mit einem Dank an die Inhaberin für die gebotene Gastfreundschaft.
Auf dem Heimweg erfolgte noch ein Abstecher zur Berentzen-Brennerei ins Stammwerk nach Haselünne. Nach der Besichtigung des unter Denkmal-Schutz stehenden Anwesens und einer Produktverkostung trat die Reisegruppe nicht nur mit einigen Kornprodukten, sondern auch einer Vielzahl von Eindrücken der letzten Tage die Heimreise an.
