Allgemeine Berichte | 13.05.2014

Internationale Gäste am Martin-Butzer-Gymnasium Dierdorf

Viel Freude beim gemeinsamen Projekt

Die Schüler/Innen arbeiten eine Woche lang gemeinsam an einem Reiseführer für Jugendliche. WT

Dierdorf. Bei den Comenius-Schulpartnerschaften arbeiten Partner aus verschiedenen Ländern für die Dauer von zwei Jahren zu einem selbst gewählten Thema von gemeinsamem Interesse zusammen und bekommen dafür Fördermittel von der EU. Dierdorf arbeitet mit vier Ländern zusammen.

Die Schwerpunkte der Projekte werden von den Schulen selbst gesetzt und können sich auf Schüleraktivitäten, pädagogisch-didaktische Fragestellungen, Aspekte des Schulmanagements oder auf den Fremdsprachenerwerb beziehen. Außer den EU-Staaten sind Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz sowie die Türkei und Kroatien an Comenius beteiligt.

Kürzlich besuchten Gruppen von sieben bis zwölf Schülerinnen, Schülern und Lehrern aus Belgien, Liechtenstein, Norwegen und Italien das Martin-Butzer-Gymnasium (MBG) in Dierdorf. Es handelt sich dabei um eines von fünf projektbezogenen Arbeitstreffen, bei dem jeweils eines der Comenius-Schulpartner-Länder Gastgeber ist. Es ist das zweite Treffen. Das erste Treffen fand Anfang Februar in Norwegen statt.

Das gemeinsame Projekt der fünf Länder ist ein Reise-Guide für Jugendliche. Die Jugendlichen aus den fünf Ländern arbeiten während der Projekt-Arbeit in neun gemischten Gruppen unter verschiedenen Fragestellungen an diesem Guide.

Schuldirektor Dr. Klaus Winkler konnte nun die Schülergruppen und die Lehrkräfte offiziell in Dierdorf begrüßen. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Bläserklasse der Stufe 5. Sie konnte gleichzeitig demonstrieren, was sie in der relativ kurzen Zeit ihres Wirkens bereits gelernt haben. In seiner kurzen Ansprache, die ins Englische und Französische übersetzt wurde, brachte Dr. Winkler den Gästen das Gymnasium und die Region ein wenig näher. Drei Ausflüge sind während der Woche geplant, damit die Schülerinnen und Schüler neben Dierdorf auch das Mittelrheintal, Köln und das Keramik-Museum in Höhr-Grenzhausen kennenlernen. Wie der Reiseführer von den Jugendlichen am Ende aussehen wird, ist noch offen.

Die Schüler/Innen arbeiten eine Woche lang gemeinsam an einem Reiseführer für Jugendliche. Foto: WT

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