Neujahrsempfang der SPD in Melsbach
"Wir werden älter"
Melsbach. Die SPD im Rengsdorfer Land trifft sich traditionell im Bürgerhaus in Melsbach zu ihrem Neujahrsempfang. Der Stellvertreter des Ortsverbandes, Lothar Mathies, begrüßte für den erkrankten Johannes Emmerich die Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kirche. Er ging in seiner Begrüßungsrede auf die Anschläge in Paris, die diversen Demos der Pegida und deren Verunglimpfung in der Presse ein. Mathies mahnte die Weltoffenheit, Toleranz und Solidarität gegenüber den Menschen an, die „in größter Not ihre Heimat verlassen müssen und bei uns Schutz suchen, dies sollte bei allen demokratischen Partien unstrittig sein“. Als Gast war Landtagsabgeordneter Fredi Winter nach Melsbach gekommen. Er drückte seine Freude darüber aus, dass Sabine Bätzing-Lichtenthäler jetzt Ministerin in Mainz sei. „Dies ist sicherlich für unsere Region von Vorteil“, meinte Winter. Er rief dazu auf, dass die Orte im Rengsdorfer Land sich an dem Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ beteiligen. Verbandsbürgermeister Hans-Werner Breithausen gab einen Rückblick auf das abgelaufene Jahr. Aktuell konnte er vermelden, dass der Haushalt der Verbandsgemeinde 2015 genehmigt sei. Die Steuerkraft im Rengsdorfer Land ist nochmals gestiegen.
Großes Jubiläum
Zur Demografie meinte Breithausen: "Wir werden älter, aber wir werden mehr.“ Die Einwohnerzahl in der Verbandsgemeinde ist im letzten Jahr um 130 Personen angewachsen. Für die steigende Zahl von Asylbewerber sucht die Verbandsgemeinde noch Wohnungen, die sie anmieten kann. Melsbachs Ortsbürgermeister Holger Klein berichtete, dass die Ortsbeleuchtung in Melsbach auf LED-Beleuchtung umgestellt wird. Das bringt dem Ort Energieeinsparungen von fast 80 Prozent in diesem Bereich. Er wies im Zusammenhang mit dieser Investition darauf hin, dass der Ort schuldenfrei sei. Das Jahr 2017 bringt ein großes Jubiläum für den Ort, Melsbach wird dann 750 Jahre alt. Die Planungen für die umfangreichen Feierlichkeiten beginnen bereits jetzt. Als Gastredner war aus Neuwied-Oberbieber Dr. Lutz Neitzert gekommen. Er ist Musik- und Mediensoziologe sowie in der Rechtsextremismus-Forschung tätig. Er veranschaulichte in seinem Vortrag unter anderem, wie der Rechtsextremismus in Musik und Fußball zum Teil verankert ist. Er begann mit seinem Vortrag, als Fußball sich als Sportart etablierte und schlug den Bogen über das dritte Reich bis in die Neuzeit.
Verbandsbürgermeister Hans-Werner Breithausen gab einen Abriss für 2014 und einen Ausblick für das laufende Jahr.
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