Allgemeine Berichte | 02.09.2014

Freundeskreis Rengsdorf in der Partnerstadt in Burgund

Zu Gast in St. Pierre le Moûtier

Die deutsch-französische Gruppe in ihrer Tracht.

Rengsdorf. Im August fuhren 38 Bürger und Mitglieder des Freundeskreises Rengsdorf/Saint-Pierre-le Moûtier in die Partnerstadt. Sie wurden begleitet durch den neuen Rengsdorfer Bürgermeister Christian Robenek, der diese Reise zum Anlass nahm, seinen Antrittsbesuch bei dem ebenfalls neu gewählten Bürgermeister von Saint-Pierre-le-Moûtier vorzunehmen. Bei einem überaus herzlichen Empfang im Rathaus der Partnerstadt wurden durch die Vorsitzenden des Freundeskreises und durch die Bürgermeister der jeweiligen Städte, die Begrüßungen vorgenommen In seiner Rede betonte Christian Robenek die geschichtliche und kulturelle Bedeutung von Partnerschaften zwischen französischen und deutschen Gemeinden. Er versicherte, die Partnerschaft im Sinne der Gründung weiterführen zu wollen.

Nach der Begrüßung wurden im „Salle de Fête“, das heißt im dortigen Bürgerhaus, die Kontakte vertieft, erste Sprachhindernisse überwunden und ein gemeinsames Abendessen, welches durch die Mitglieder des „Comité“ vorbereitet worden war, eingenommen.

Fast alle Mitreisenden waren dort bei Freunden des „Comité de Jumelage“ untergebracht und wurden auch tagsüber dort betreut. Der äußere Anlass war eine große überregionale landwirtschaftliche Ausstellung („Comice Agricole“), die dort alle sieben Jahre stattfindet. Bei dieser Gelegenheit bot eine Vielzahl von Verkaufsständen landwirtschaftliche Erzeugnisse aus Burgund an. Auch der Freundeskreis Rengsdorf war auf Wunsch des Comités mit einem eigenen Stand vertreten, an dem Bier, Wein und Kuchen aus der heimischen Region angeboten wurden. Man konnte trotz kühler Temperaturen ein lebhaftes Treiben beobachten, welches durch gelegentlichen Regen ein wenig beeinträchtigt wurde. Nach dem Abendessen in den Gastfamilien traf man sich gemeinsam mit den Marktteilnehmern und Bürgern aus der Partnerstadt in einem großen (Zirkus-)Zelt, in dem eine „Soirée Cabaret“ dargeboten wurde. Zauberer, Jongleure und Tanzgruppen begeisterten die Menge und danach spielte eine Kapelle zum Tanz auf.

Am Sonntagmorgen fand in der romanischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert unter Mitwirkung des Bischofs von Nevers (Loire) ein Festgottesdienst statt, den die „Trompes de Chasse“, eine typisch französische Jagdhornbläsergruppe, und ein Chor mit gestalteten. Am Nachmittag schließlich zog ein langer Festzug mit 22 prächtig geschmückten Wagen, in dem auch Musik- und Tanzgruppen sowie eine Gruppe „Majorettes“ mitwirkten, durch die Straßen der Stadt. Natürlich war auch ein auf die Partnerschaft Bezug nehmender Wagen darunter, der von Mitgliedern des Comités in wochenlanger Arbeit hergerichtet worden war. Ein Teil der Gruppe begleitete ihn in historischer Kleidung aus dem Westerwald. Der Tag klang mit einem gemeinsamen Abendessen in einem abgeschieden gelegenen, ländlichen Gasthaus aus. Am nächsten Tag hieß es dann Abschied nehmen.

Im Herbst kommenden Jahres besteht die Partnerschaft zehn Jahre. Es wurde vereinbart, das Jubiläum dann gemeinsam festlich zu begehen.

Ortsbürgermeister Christian Robenek hält eine Antrittsrede.privat

Ortsbürgermeister Christian Robenek hält eine Antrittsrede.Fotos: privat

Die deutsch-französische Gruppe in ihrer Tracht.

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